Mittwoch, 8. Juli 2009

Habe ich Dir eigentlich schon gesagt...

Habe ich Dir eigentlich schon gesagt, dass ich Dich im Augenblick wirklich ein wenig hasse!!!!


Auch wenn Du höchstwahrscheinlich nichts dafür kannst, dass Du Dich bisher nicht melden konntest - aber ICH HASSE ES!!! Ich könnte Dich an die Wand klatschen dafür, Dir mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen, Dich bis aufs Äußerste niederbrüllen!


Es macht mich fertig, es frisst mich auf aber ich versuche mich wie ein Schaf in Geduld & Vernunft.

Und ich ärger mich zutiefst über Dich; Nein, ich ärger mich maßlos über mich, dass ich mich in einer gewissen Weise so sehr von Dir und einer Nachricht abhängig mache und warte und warte?
Dabei stehst doch DU in einer Bringschuld - Du willst ja zu mir, Dich soll ich von der nächstgrößeren Stadt dann abholen.

Ich könnte kotzen. Ich würde Dich am liebsten direkt darauf ansprechen - doch wie???

Ich hoffe ja immernoch, dass als Antwort oder Reaktion sich endlich mal ein Brief von Dir in MEINEM Briefkasten vorfinden lässt.


...


Okay... zwischenzeitlich habe ich Dir eine E-Mail geschrieben und hoffe, dass Du Deine Mails zumindest als Erste abrufst, bevor Du Dich im Blog einloggst.


Ich werd's ja sehen.


Ich bin ehrlich gesagt wütend & frustriert. Und ein wenig enttäuscht. Dennoch freue ich mich schon wieder so sehr, von Dir dann etwas zu hören - das nimmt mir den ganzen Wind aus den Segeln.
Außerdem: welch Recht habe ich, Dir all das an den Kopf zu werfen und Dir zum Vorwurf zu machen? Es ist noch sovieles unklar - und das kotzt mich wahrscheinlich am meisten an. Dass ich nicht weiß, was das jetzt ist - mit... uns. Gibt es überhaupt ein "uns"???


Ich weiß es nicht. Umso mehr brenne ich auf Deine Ankunft um das beobachten zu können. Ich will es wissen, ob was ist oder nicht, damit ich dementsprechend mit umzugehen weiß.


Wie ich Dir schon schrieb: Du bist mal noch mein nervlicher Tod.


Ich hoffe, ich höre wirklich bald von Dir.


Himmel, klinge ich verzweifelt!

Und das alles liest sich hier nun total schräg. Verzweifelt, hilflos und... ja, abhängig.

Nein, das ist keine Abhängigkeit. Es ist nur vollkommene Unklarheit, die mich emotional unbefriedigt zurück lässt. Und ich kann das auf den Tod nicht ausstehen!!

Ich zweifle ja gar nicht mal daran, dass Du kommen möchtest. Ich zweifle nicht mal daran, dass es Dir im Augenblick gar nicht möglich ist, auf elektronischem (und schnellerem) Wege, Kontakt mit "der Außenwelt" zu halten.
Du erwähntest ja vor Längerem: Hallo Steinzeit!
In der Tat.

Und somit beruhige ich mich immer und immer wieder.
Und immer und immer wieder aktualisiere ich meinen Nachrichten-Eingang im Blog sowie E-Mail-Account.

Ich glaube, ich beginne nun doch zu zweifeln.

Ich kann mich nicht mal vernünftig ablenken: Ich könnte meine Wohnung putzen. Doch in meinem Hirn spukt folgendes Gegenargument: Warum putzen, wenn er doch vielleicht gar nicht kommt?
Womit könnte ich mich noch ablenken? Lesen? Sorry, da fehlt mir die Konzentration zu - ich bekomme gerade noch zum Einschlafen ein paar Gedichte von Mascha Kaleko gebacken. Nichtmal mein Lieblingsbuch will mir gut von der Hand geschweige denn von Franz Kafka.

Kochen. Das könnte ich machen. Ich könnte auch mein Rad schnappen - sofern es nicht schüttet wie aus Eimern - und an der frischen Luft ein paar Runden drehen.
Alles nur, damit ich nicht ständig an Dich denken muss. Alles nur, damit nicht ständig die Frage aufkeimt, was denn passiert oder dazwischengekommen sein könnte, dass Du Dich nicht meldest oder eine Nachricht hinterlässt. Alles nur, damit ich nicht an Dir zweifle.

Ich möchte nicht an Dir zweifeln.

Deine Worte und Dein Wesen waren doch so ehrlich.
Sollte ich mich wiedermal so getäuscht haben?

Bitte mach Dich nicht selbst zu einer der Personen, über die Du Dich mit mir noch lustig gemacht hast, die Dich selbst noch an der Nase herumgeführt haben.

Warum passiert mir das immer wieder?
Kannst Du mir das mal verraten?
Warum lasse ich mich immer wieder so fangen?

Du besitzt schon einen ganz besonderen Zauber, das habe ich bereits erkannt. Von Dir kommt man so schnell nicht los.
Und ich bin nun Eine davon.

Ich wünschte, das alles würde nicht so verzweifelt klingen.
Denn das ist es größtenteils gar nicht.
Vorherrschend stehen da Unverständnis, Unsicherheit und Unklarheit.

Ich hoffe, Du änderst das. Bald.

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