Montag, 24. Mai 2010

Überforderung?

Ich weiß nicht, wie ich es dieses WE angestellt habe, aber zwei Männer und keiner von ihnen konnte wirklich. Stefan hatte Samstag Abend das Problem, allerdings holte er das dann Sonntag früh nach.
Ich liebe es, wenn Männer kommen und mir dabei in die Augen sehen.

Das nächste Problem hatte dann Steffen gestern. Er fluchte schon rum, weil sein Körper nicht das machen wollte, was sein Kopf gerne gehabt hätte.
Aber bei ihm ist es auch schon eine Weile her.

Stefan meinte sogar, ihn hätte Samstag Nacht meine Frage irritiert und aus dem Konzept gebracht, als ich ihn fragte ob er sich denn was wünsche oder ich ihm was Gutes tun könnte.
Verstehe einer Männer. Da ergreift frau mal die Initiative und dann können die Männer nicht.

Steffen findet mich hocherotisch. WOW tat das gut!!!

Auch Stefan meinte eben in einer PN, ich hätte eine tolle Figur, nur das eine wäre eben gewöhnungsbedürftig.
Auch klar - nicht jedermanns Sache.

Verstehe einer die Männer.

Steffen ist wirklich aus Zucker. Super nett, lieb, mir gefällt sein Aussehen, seine Figur (typische Schwäche für die Kerls, die zu dünn sind *seufz*), intelligent, witzig und humorvoll, studiert Deutsch und Geschichte und wohnt 1,5 hrs weg von hier. Der kam gestern ganz spontan her.
Um 19 Uhr schrieb ich ihm eine SMS und er war zwar zum Essen eingeladen, entschied sich aber dann doch lieber, zu mir zu kommen.

Ein Mann, der zu mir kommt.
Ach ja: er ist 26.
Aber sooooo schnuckelig... Hach... als ich heute Morgen aufstand, mich anzog um meine Miezer zu füttern und ich saß noch im Bett, da erhob er sich und küsste mir den Rücken und den Steiß...
So wunderbar.

vielleicht fällt mir noch mehr ein. Später.
Er pennt noch.
Und ich werd erstmal kochen.

Sonntag, 9. Mai 2010

ich liebe ihn?

Gestern traf ich mich mit Stefan.
Er küsste mich. Nahm gleich zu Beginn meine Hand, spielte damit, küsste meine Hände. Und oft hörte ich ihm nicht zu.
Das Gleiche, als würde er mir PNs schreiben.
I don't give a damn.
In einer gewissen Weise ist er interessant. Mehr aber auch nicht.
Das war eine gute Erfahrung und auch gut für mich zu wissen. Eine wertvolle Erkenntnis. Ich bin nichts für ihn und er erst recht nicht für mich.

Dafür... denke ich immer öfter über Walter nach. Es mag in meinen kleinen Kopf einfach nicht rein, warum ich so einen wunderbaren Mann nicht einfach lieben kann. Ich liebe ihn - definitiv. Ich empfinde wirklich viel für ihn und dennoch reicht irgendwas nicht aus um mehr daraus werden zu lassen und ich weiß nicht, was es ist.
Die Neigung alleine kann es ja nicht sein. Vielleicht weil es einfach und gleich zu normal ist? Ohne hin & her?
Die Therapeutin fragte, ob die Verliebtheit und die erotische Anziehung fehlen würde. Ja, das fehlt alles. Und dennoch liebe ich ihn. Ein wunderbarer Mann und in meinen Augen sogar mehr als vollkommen. So fühlte ich mich nicht mal bei Andreas. Tiese tiefe Zugehörigkeit.
Einfach alles so verworren. Vielleicht verstehen wir uns einfach gleich zu gut, sind zu sehr auf einer Wellenlänge?
Ich weiß nur, dass ich mich in gewisser Weise nach ihm sehne und mich auf das Wochenende freue, wenn er wieder hier ist und ich mich an ihn rankuscheln und mich an ihn schmiegen kann, wenn er mich an sich drückt, wir unsere Hände ineinander legen und er sich beim Schlafen ganz nah an mich ran- und den Arm um mich legt.

Weshalb ist das alles so verworren?

Mittwoch, 5. Mai 2010

Status

Meine Liebste – bitte lies das nicht.
Ich muss es einfach nur irgendwo rauslassen…


Ich hasse mich.
Ich gucke in den Spiegel und hasse mich, ich könnte heulen.

Dieses dreiste Arschloch von Mann besitzt tatsächlich die Frechheit ständig auf mein Gewicht und meine Figur hinzubohren, hebt aber immer wieder hervor, er würde mich nicht nur aufs Äußere reduzieren.
Das wäre ja noch nicht mal alles.
Schlimmer ist für mich im Moment diese Haltlosigkeit. Ich könnte stetig heulen, denn mir schwindet der Boden unter den Füßen.
Ich fühle mich allein und andererseits weiß ich nicht, was man an mir noch gern haben könnte, denn ich bin eine dauerhafte Belastung für alles und jeden den ICH gern habe. Das Netz, das mich bisher auffing, existiert nicht mehr. Ich sehe ständig vor meinem inneren Auge meine Mutter und der Moment in meinem Traum, als ich sie eine heuchlerische Drecksau nannte. Ich würde es ihr so gerne an den Kopf werfen. Ich würde ihr auch gerne sagen: Siehste, das haste nun von all Deiner Scheiße und Deinem geheuchelten Getue!
Mein Dad stellt MICH über DICH und Du kannst ihn nicht besuchen. Und er wird Dir nicht mal sagen können warum, weil er es MIR anvertraut hat.

Ich hasse sie. Und ich hasse mich, weil ich sie dafür hasse. Und ich hasse mich, weil ich so eine große Belastung für alles und jeden bin.

Ich kann nicht mehr. Mir geht die Luft aus. Ich möchte einfach nicht mehr hier sein und muss doch weiter existieren.

Es wird einfach alles zu viel. Meine Familie existiert nicht mehr, mein Bruder… ich kann nicht mit ihm reden, solange ich mich in dieser Verfassung befinde. Ich habe nicht mal den Mut dazu.
Mein Paps… mein lieber Paps… und ich kann nichts für ihn tun. Auch weil ich meiner Mutter nicht in den Rücken fallen möchte.
Meine Mäusi… ihre Wunden verheilen. Zum Glück. Ich bin so froh darum.

Die Arbeit… das ist alles so nicht fair.
Wenn der Senior einem sagt, man wäre flexibler weil man noch kein Kind hätte und man könnte mehr übernehmen. Mehr. MEHR!!! Ich mach doch schon.
Und dann noch in diesem Zustand. Ich bin kurz vorm Aufgeben. Die haben alle keine Ahnung und ich lasse auch nicht tief blicken. Ich musste mich am Montag so arg zusammenreißen, nicht in Tränen auszubrechen.
Scheiße, wie schwach ich bin.
Warum bin ich so schwach.
Warum jetzt?
Warum nicht wann anders?

Michel scheint auch noch bei mir zu lesen. Er meinte, es täte ihm weh. Ich hab ihm am Sonntag noch per PN gratuliert. Hatte das über die Tage voll vergessen, dass er am Freitag eigentlich hatte. Ihm geht mein Selbstmitleid auf die Nerven. Der Arsch soll sich doch bitte bloß mal in meine Situation versetzen.
Ein Glück, dass manche keine Probleme zu haben scheinen.
Oder mache ich mir meine Probleme selbst?
Wahrscheinlich.

Und dann Walter… mein lieber Walter… im Grunde perfekt und die Zuneigung ist da, das Wohlgefühl ist auch da. Aber warum sperrt sich irgendwas in mir gegen ihn? Es ist so frustrierend aber andererseits so schön, ihn am nächsten zu wissen. Er ist der Einzige, der noch in greifbarerer Nähe wohnt.
Wir sprachen über unser kuscheln, wie sehr er sich immer an mich beim Schlafen rangeschmiegt hat und ich seinen Arm dann wieder fest an mich drückte…. Und ich bin für ihn was Besonderes. Und er für mich. Ich hab ihn so unglaublich lieb… aber… WAS VERFICKTE DRECKSSCHEIßE STIMMT DANN NICHT?
Ich hoffe, er kommt bald wieder her und kann mich halten so wie ich ihn.

Alle anderen sind weg. Weit weg.

Und ich möchte auch weg. Weit weg.

Ich mag fast nicht mehr.

Ich kann einfach nicht mehr.
Es tut alles weh. Alles zusammen tut so weh und ich komm hier nicht mehr heraus.
Und ich bin schuld. Weil ich es zulasse.