Mittwoch, 14. Oktober 2009

Zeit für Antworten...

Allmählich finde ich wieder die richtigen Worte... Muss doch die Gunst der Stunde nutzen und verfasste heute (nach knapp eineinhalb Wochen ihrer Nachricht) eine Antwort-Mail. Selbst nach mehrmaligem Durchlesen bin ich immernoch sehr zufrieden mit meiner Wortwahl:

Hallo Nicole,
Warum sollte C. nicht mein Name sein?
Ich habe keinen Grund, Doppelexistenzen aufzubauen...

Erklärungen bist Du mir keine schuldig, weder Deines Bedürfnisses
betreffend, mich anzuschreiben noch sonst wie. Das ist jetzt nicht böse gemeint,
da ich diese ganze Sache nur noch belächeln kann – alle Seiten betreffend.
Wir waren nicht die Einzigen beiden, die auf das Spiel des „moment-lover“
hereingefallen sind – und ich hege keinen Groll noch Unmut mehr.
Die ganze Sache ging mir nur zu dem Zeitpunkt sehr nahe – doch habe ich mir
eine eigene Art von… „Therapie“ einfallen lassen.
Es ist nur immer wieder interessant festzustellen, wie vertrauenerweckend
ich zu sein scheine. Entweder man unterschätzt mich oder schätzt mich.

Bittere Gefühle hatte ich nie wirklich. Er hat mir beim letzten Treffen
soviel seiner Persönlichkeit offenbart – da haben eigentlich schon sämtliche
Alarmglocken bei mir geläutet und ich war wachsam und konnte mich noch
einigermaßen erhobenen Hauptes aus der Affaire ziehen.

Was mich jedoch von Dir bitter enttäuscht hat, war die Tatsache über diese
Links als neuer unbekannter Blog-User. Auf wessen Mist das nun im Endeffekt
gewachsen ist, ist mir mittlerweile sehr gleich. Allerdings fühlte ich auch
hinter diesen… Machenschaften einen leicht kriminellen Background. Und so was
bzw. Personen, die so was umsetzen, sind mir einfach nur unheimlich.
Hatte ja er schon ein leicht paranoides Gefühl, dass irgendwie immer jeder
über ihn Bescheid zu wissen schien und so kam ich mir dann auch vor. Und das
geht ja mal für mich gar nicht.

Dein Profil fiel mir schon gleich zu Beginn Deiner neuen „Karriere“ auf.
Der erzählerische Schreibstil sprach einfach zu deutlich für Dich – deswegen war
ich über Deine Nachricht nicht verwundert. It just was a matter of time…

Ich bin die letzte, die eine Nachricht wie Deine als Angriff oder
Boshaftigkeit auffasst – sie ist verständlich. Ich versuche auch meist, Ballast
aus meiner Welt zu entfernen.
Grüße,



Hach ja... Vielleicht... habe ich sie ein wenig verschreckt. Ich weiß es nicht und es ist mir auch saumäßig egal.

Dienstag, 13. Oktober 2009

I am NOT everbody's darling!

Und ich will es auch gar nicht sein.
Im Grunde genommen provoziere ich nun absichtlich ein wenig Ärger hervor, um endlich meine Ruhe zu haben.
Ruhe im Sinne von: dann gibt es ein bisschen weniger, um das ich mir Gedanken mache.

Es wirkt nun ein klein wenig intrigant. Mag es vielleicht auch sein, aber das ist mir im Augenblick egal. Denn diese Belange betreffend, bin ich mir im Moment am nächsten.

Ich habe André erzählt, ich weiß alles. Und sogar Namen genannt. Blöd ist er ja ohnehin nicht. Lief es doch bei der Nicky-Geschichte genauso. Erst Blogfreundinnen, dann... "Vertraute".... Und ich wusste alles. Und allmählich... So manchmal habe ich es satt, Vertraute vom Dienst zu sein. Vorallem Menschen betreffend, die mir nichts zurückgeben bzw... nicht wirklich Teil meines Lebens sind. Da stört es mich. Und was gibt sie mir nun? Gar nichts. Ich bin nett. Ich bin freundlich. Ich wurde von ihr sogar als Miss Wonderful getaggt. Schön. Und?
Ich habe keine Lust mehr auf Theater und ich finde, der Kerl hat es verdient, dass seine Scheiße mal auffliegt und dass er sich bewusst wird, dass er sein Spiel so nicht weiter treiben kann.
Aber ehrlich und nett wie ich bin, habe ich ihm sogar geschrieben, er hätte mit ihr nicht so spielen dürfen, das habe sie gar nicht verdient - das hätte keine Frau verdient.

Aber sie hing anscheinend auch sehr an ihm... Hat zwar einen anderen Background, aber mir egal. Zudem war er ihr etwas... offener seiner... Gefühle (?) betreffend.
Ich bekam ja "nur" ein "Ich hab Dich lieb."
Sie hingegen dürfte schon ein "Ich liebe Dich." bekommen haben sowie diverse Anwandlungen leichter Eifersuchtsszenen bzw. sie solle doch an sich und ihn glauben. Obwohl sie selbst in einer Beziehung steckt.

Und ich bin dieses Scheiß Versteckspiel leid.
Ich lasse nun alles auffliegen, versuche mich aber dennoch möglichst bedeckt zu halten und so galant wie möglich aus der Affaire zu ziehen.
Und selbst wenn es in "bösem Blut" zwischen ihr und mir endet - mir auch egal.
Und selbst wenn der Kontakt zu ihm völlig abbricht - mir auch egal.

Der ganze Mist tut im Insgesamten mir nicht wirklich gut. Nicht, dass es im Moment an mir nagen würde - aber bevor es wieder soweit kommt und ich mich von dem Sog einsaugen lasse, ziehe ich doch mal lieber wieder vorzeitig die Bremse.
Auch wenn... etwas intrigant.

Mir doch egal.

Ich hab wichtigere Personen um mich herum... Halbherzigkeiten dürfen gerne... aus meinem Leben entschwinden.
Da zeigt sich dann Beständigkeit. Und ich weiß mittlerweile, wo oder wie ich sie finden kann.

Ich muss jetzt nur aufpassen, was ich ihr so schreibe... sie könnte es so wie ich machen und meine Antworten an ihn weiterleiten.
Er könnte ihr dann schreiben "So ist das nicht, das war nicht so - BlaBla...." Aber... wer einmal lügt, dem glaubt man nicht... Und er hatte mehr als einmal gelogen und betrogen.
Ich bin doch so eine ehrliche Haut...

Ich wirke gerade enorm biestig. Aber mir ist das gerade so schnuppe... Ich reize das nun aus bis zum Letzten.