Freitag, 29. Oktober 2010

Verteidigung

Ist es normal, dass ich ständig das Gefühl habe, ich müsste mich für all mein Denken & Handeln verteidigen?

Das sind die Momente, in denen ich denke, ich sollte aufhören zu bloggen. Zumindest nicht für alle zu bloggen.
Aber das würde in meinen Augen den Sinn verfehlen, da ich doch sehr viel Wert auf die Meinung anderer lege und zwar in dem Sinne, dass sie mich zum Nachdenken anregen.
Doch in manchen Punkten frage ich mich, ob ICH unbelehrbar erscheine oder andere einfach meine Gedanken nicht zulassen möchten.

Ich möchte doch meine Gedanken nicht rechtfertigen müssen, denn sie sind schon vor der schriftlichen Äußerung ein Teil von mir, an dem ich nur schwerlich rütteln lasse.
Speziell in Betracht auf Menschen, die mir wichtig sind.
Es gibt nur wenige Menschen, auf die ich NIEMALS ein böses Wort kommen lassen würde, weil es mir sowas von piepegal ist, was ANDERE zum Verhältnis denken, sondern es für mich zählt, was ICH von ihnen denke und in ihnen sehe.

Dämliche Frage, mal in MICH hineinzuhorchen, was ICH will. Da helfen keine Erklärungen, dass ich nur dann existiere, wenn andere mich brauchen. Es ist so und ich wage es ernsthaft zu bezweifeln, dass es sich jemals ändern wird.
Ich werde wahrscheinlich IMMER mich über andere definieren - ganz gleich, ob Kollegen, Freunde, Partner oder Familie.
Was mir heute half war, dass Walter genauso empfindet. Es geht ihm auch nicht gut und er hat sich nur dann bei mir gemeldet, wenn er merkte, dass es echt enorm schlimm bei mir war.
Meistens habe ich ihn irgendwie abgewimmelt, doch wir sind nun an einem Punkt, an dem ich IHN und er MICH braucht.
Und dadurch existieren wir beide.

Ich freue mich auf die Ablenkung, die mir in 23 Stunden geboten wird.
Ich habe Kochideen en masse und plane alles grob in meine Kopf durch, dass es zeitlich passt.

Ich glaube, ich wäre nicht ich, wenn ich nicht von anderen in einer gewissen Form 'abhängig' wäre.

Samstag, 9. Oktober 2010

es tut so gut

Es tut so gut, die Wunden, die man sich selbst zugefügt hat, zu spüren. Sie machen sich am Shirt bei unterschiedlichsten Bewegungen bemerkbar.
Es... tut nicht wirklich gut. Man spürt sie einfach. Sie sind da. Ich bin da.

Jeder einzelne

Jeder einzelne Schnitt hat dennoch etwas Beruhigendes an sich.
Leitspruch hin oder her.
Es tut in all der Ausweg- und Aussichtslosigkeit dennoch unheimlich gut. Und heute dauerte es sehr lange, bis ich diesen Schritt dann doch... bis es dann dennoch durch kam. Es war ein ungewöhnlich tiefer Schnitt und dennoch befriedigt mich die offene Wunde, das Blut, das im Licht der Lampe glänzt. Es ist ein relativ tiefer Schnitt. Einer, der eine breite Narbe hinterlassen wird.
Im Augenblick ist mir das egal. Denn ich spüre ihn, mir gefällt der Schnitt, mir gefällt das Blut.

SVV. So könnte man es bezeichnen. Auch wenn es nich regelmäßig vorkommt und vielleicht nicht unbedingt ein Akt der Verzweiflung ist, so ist es bei mir dennoch ein Akt der Verwirrung. Ich sehe dann in gewissen Situationen - eine oder auch mehrere - einfach keinen Ausweg und spüre im tiefsten Inneren, dass es schmerzt. Und das gilt es deutlich zu machen. Den Schmerz spürbar zu machen.

Egal wie viel Positives dennoch immer passiert... ich kann es gar nicht deutlich machen, dass es tief in mir immer schmerzt, mich auffrist und weh tut.
Und das muss irgendwie raus. Ich könnte mir zwar jede Woche den Körper weiter zutättowieren lassen, aber dafür reicht das Geld nicht.
Also gilt es, Alternativen zu finden. Und welche Alternative ist schon naheliegender, einfach ein Messer zu ergreifen und sich dadurch in die Haut zu ritzen. Zu beobachten, wie die Klinge ins Fleisch schneidet, während man sie langsam aber fest über die Haut zieht. Es soll auch weh tun, es soll Schmerzen verdeutlichen, die Nerven müssen getroffen werden...
Dann das Blut... das schöne Krovvy.
In solchen Augenblicken interessiert es einen Scheiß, welche bleibenden Narben davongetragen werden. Es zählt der Schmerz sowie das Blut.
Dumm nur für Rechtshänder. Es endet in verstärkter Narbenbildung am linken Arm.
Man sollte ab und zu wechseln - was die Arme betrifft.
Der Bauch ist beidseitig zu handhaben.
Ist aber weniger deutlich und sichtbar.
Und das hat es ja zum Zweck. Es soll richtig für einen sichtbar sein. Man möchte es richtig spüren und zugleich sehen, wie das Blut fließt.
Das Fett am Arm bei einer wie mir verhindert ohnehin, dass es sonderlich blutet.

Donnerstag, 19. August 2010

Schön ist es zu teilen

Ich weiß nicht, was ich mit Matthias noch machen soll. Es wird mir sehr wehtun, wenn er weg ist.

Ich wollte gestern wissen, ob er diese Woche noch kommen möchte. Wäre einfach schön gewesen, da wir uns dieses WE nicht sehen können.
Das hat er leider abgesagt, weil ein Freund heute eine Party schmeißt und ihn eingeladen hat, da er ja bald weg ist und morgen geht er mit seinem Paps für die Hochzeit seiner Schwester einen Anzug kaufen.

Er hörte raus, dass ich gestern nicht sonderlich gut drauf war und meinte dauernd „Ach, Süße… wie kann ich Dir nur helfen?“
Überhaupt nennt er mich dauernd entweder ‚Süße’ oder ‚Baby’… wobei das bei ihm ja echt schön klingt…

Er hat mir empfohlen, an Halloween UNBEDINGT Brain Dead anzusehen – das ist natürlich eine hervorragende Empfehlung – so ein geiler Splatter!

Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie toll ich diesen Mann finde. Einziges Manko ist, dass er ständig über seine Ex spricht, was ‚die Gabi’ in dieser oder jener Situation gemacht hat. Das knickt immer ein wenig – aber er steckt dann immer in solch einem Redefluss drin, dass er einfach quasselt und plappert. Auch gestern wollte ich nur kurz mit ihm telefonieren, weil ich extrem k. o. war und dennoch hat er mich dann eine dreiviertel Stunde vollgetextet.

Er will am 2. September mit mir unbedingt auf das Fantasy Film Fest in Nürnberg und er fragte mich auch gestern, ob ich ihn mal in Zürich besuchen käme.
Das hat mich gefreut, weil diese Frage von ihm aus kam. Jederzeit würde ich zu ihm fahren. Zürich finde ich eh schön und wenn Manu wieder da ist, dann könnte ich mir vielleicht das ein oder andere lange Wochenende gönnen. 4 Stunden Fahrt sind nicht die Welt, somit ginge auch mal Samstag hin und Sonntag zurück.

Er ist so unglaublich faszinierend und wirklich hochintelligent – so facettenreich und vielschichtig.
Er angelt und geht gerne in den Wald, er fährt Rad oder geht joggen. Er sitzt regelmäßig in der Uni-Bibliothek um sich für seine Diplomarbeit vorzubereiten. Er liest Kafka und andere große Lyriker und Autoren und nebenher noch seine Biochemie-Wälzer. Er kifft (nicht regelmäßig) und ist enorm albern, hat manchmal einen echt schrägen Humor und kann dann wieder so zärtlich liebevoll sein und mit mir kuscheln. Er liebt Horrorfilme aber auch solche Albernheiten wie Dumm & Dümmer.

Er befürchtet immer, meine Gedanken könnten auch mit ihm zu tun haben. Tun sie zwar auch aber nicht so enorm, aber ich finde es immer irgendwie aufmerksam, dass er danach fragt.

Am Samstag lagen wir auf der Couch, er rechts von mir, drehte sich auf einmal zu mir, nahm mein Gesicht in eine Hand, kam ganz nah an mich und sagte ziemlich leise „Süße, ich mag Dich ganz sehr, auch wenn ich auch Probleme habe…. *nickt* Ja, ich habe auch Probleme. Du darfst den Kopf nicht hängen lassen…“ und gibt mir einen Kuss.

Ich bin einfach immer wieder fasziniert und gebannt. Einfach allein schon, dass ER immer meine Hand nimmt, wenn wir nebeneinander gehen. Das finde ich so toll. Das zeigt irgendwie „wir gehören zusammen“… zwar jetzt nicht so besitzergreifend aber… es ist einfach schön.

Gestern war mir danach, ihm eine SMS zu schreiben. Ein simples „Du fehlst mir einfach“
Und er antwortete darauf: „Hey süße, ich denk auch voll an dich, mag dich total und knuddel dich – stay strong“

Das wird echt hart, wenn er weg ist… Ich meine… vielleicht auch nicht? Schließlich haben wir uns ohnehin immer nur am Wochenende gesehen. Aber man kann sich selbst an so was echt gewöhnen und die Vorfreude besteht auch dann.
Ich werde sehen, wie das alles wird.

Da habe ich begonnen, jemanden an mich ranzulassen und dann muss er gehen…

Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn es mal einfach wäre.

Aber immerhin entschuldigt das Teilen der schönen Zeit ein paar Schmerzpunkte.

Montag, 16. August 2010

Das Chaos nimmt seinen Lauf...

Und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Vielleicht erstmal auf beruflicher Ebene.
Letzte Woche bemerkte Manu schon mal, dass ich menschlich/kollegial einen besseren Stand beim Junior als sie habe. Das kann ich ja wohl mal schwer glauben, da sie doch die perfekte Manu ist.
Allerdings denke ich, bekommt Junior auch sehr wohl mit, dass ich immer schwerlich gegen sie anreden kann. Zumindest nimmt er mir meine blöden Sprüche nicht übel und witzelt auch oft genug rum.
Letzte Woche betraute er mich auch komplett mit der Taufe des neuen Schiffs in Italien und meinte, ich müsste dann vielleicht auch mal hinunter fliegen und mich wegen dem Probessen bzw. auch um die Hotels vor Ort kümmern.
Als ich das nächsten Tag Manu sagte, reagierte sie leicht pissig, da sie die Taufe in China von hier aus delegieren musste, was enorm schwierig war.
Ihr Kommentar war dann ein leicht pampiges „Siehste, ich hab ja gesagt, der Junior mag Dich lieber.“
Hallooo? Haben wir einen Konkurrenzkampf um die Gunst unserer Chefs?
Sie sieht die Sache viel zu verbissen, aber da kommt wohl ihr extremer Perfektionismus hervor.
Sie wird sogar von vielen Kollegen hinter ihrem Rücken mittlerweile ‚Chefin’ genannt, weil sie sich oftmals anderen gegenüber so aufspielt. Ich habe dahingehend einen viel besseren Stand – die Leute mögen mich einfach und das lassen sie mich auch spüren. Das tut wiederum meinem Ego gut.
Jetzt, da Manu 3 Wochen im Urlaub ist, besteht für mich wieder die Möglichkeit, mich zu profilieren – und ich hoffe, mir passiert nicht mehr so was wie die letzten zwei Jahre in ihrem Urlaub, dass ich zwar meine, ich käme voran, im Endeffekt aber viel verbockt oder vergessen habe bzw. abgesoffen wäre.
Sie hat immer Kritikpunkte offen gehabt und wenn ich immer im Urlaub bin, findet sie irgendwas, was schief lief. Natürlich nicht erfreulich.
Zudem hat sie ja gut reden – ich bin immer nur ein paar Tage bzw. ca. eine Woche weg und sie gleich 3 Wochen am Stück. Da ist es kein Wunder, wenn man absäuft.
Dennoch ist sie diejenige, die immer im Nachhinein herumjammert, wie stressig es doch alles war.
Und ich jammere nie. Nie beschwere ich mich, nie äußere ich mich, ob es mal extrem stressig war und drunter & drüber ging. Ich vergesse so was auch stets und ständig.
Auch ein Fehler meinerseits, denn vielleicht sollte ich viel öfter lamentieren, wie schwierig doch alles ist.

Bettina meinte letzten Donnerstag, ich sollte doch vielleicht nach Hamburg gehen – da wäre ich schön in der Schifffahrt und wäre weit weg von zuhause. Gar nicht mal so abwegig.
Bina möchte, dass ich nach Berlin gehe – gestern schrieb sie mir, sie würde mich vermissen. Das hat mich überrascht, denn während meines Besuchs wirkte sie nicht so. Aber das ist anscheinend das unterkühlte ‚Nordische’, das da bei ihr durchkommt, denn sie war trotzdem froh über das ein oder andere Thema, das sie mit mir bereden konnte, wo sie mit anderen Verständnisprobleme hätte was das BDSM-Thema betrifft.

Im Augenblick macht mich meine familiäre Situation wieder enorm fertig.
Ich finde es enttäuschend, dass ich meiner eigenen Familie nicht mal vertrauen kann und sie trotzdem noch mir hinterher schnüffeln.
Und eigentlich wollte ich allmählich das Gespräch mit Mutter suchen – in Gegenwart ihrer besten Freundin.
Klar, machen sie sich Sorgen und wollen mich vor Dummheiten bewahren – aber wenn ich es soweit hätte kommen lassen wollen, dann wäre es schon längst geschehen. Und noch konnte ich das Übelste verhindern.
Die sollen mich einfach lassen – es ist mein Leben und nicht ihres. Paps sieht sich selbst schon als Feind bzw. ließ er mir eine entsprechende Mail zukommen.
Das packe ich mal gar nicht und ich werde auch fürs Erste nicht darauf reagieren.
Nur habe ich nun ein Problem, was meine nächsten Wochenenden betrifft.

Wie mache ich es nun mit den Katzen?
Ich könnte mal in einer Tierpension anrufen – das kostet aber wieder extra Geld.
Das ist alles so nervtötend nicht einfach.
Ich könnte auch Bettina fragen, ob sie meine Katzen beaufsichtigt.

Einfach frustrierend, sie auch niemanden mehr verlassen zu können.

Dieses Wochenende kann ich ja nun nicht mehr ändern – dafür ist mir das Ticket zu teuer.
Das nächste Wochenende muss ich nun leider canceln.
Zudem kommt noch leicht erschwerend Matthias hinzu.
Bedingt dadurch, dass er nur noch bis 5.9. hier ist bzw. am 6. oder 7.9. dann in Zürich ist und mir gestanden hat, dass er mich noch sehen möchte…

Er möchte sogar diese Woche unter der Woche mal zu mir kommen, weil wir uns am Wochenende nicht sehen können.
Er sagt mir auch immer wieder von sich aus, dass er mich vermissen wird – immerhin darf ich ihn mal besuchen kommen und Hase und ich planen für November einen Trip in die Schweiz, da sie dort auch jemanden kennt.
Allerdings möchte ich nicht so lange warten, ihn wieder zu sehen.
Am liebsten wäre mir schon September oder Anfang Oktober.

Als er da war, habe ich es mal gewagt, zu ihm ‚Ich hab Dich lieb’ zu sagen und er antwortete auch gleich darauf und gab mir einen Kuss auf die Haare.
Überhaupt war er sehr kuschelig drauf und suchte auch immer wieder den Körperkontakt.

In einer gewissen, harmlosen Art bin ich süchtig nach ihm. Sein bekloppter Humor bringt mich ständig zum Lachen und gestern gab es sogar eine Situation in der ich mit einem ‚sexy’ antwortet, worauf er lachte und meinte, er würde ja schon abfärben.

Er betont auch immer wieder, was für eine besondere Frau ich wäre und mit niemanden vergleichbar – einerseits immer der unschuldige, brave Blick und dann doch immer wieder ein riesen Miststück.
Das macht mich natürlich unheimlich stolz – er bewundert auch immer mein Gesicht, nennt mich wunderschön, ich hätte so eine tolle Haut, kneift mich in mir unangenehme Regionen -> Bauch und kann meine Brüste ohnehin nicht in Ruhe lassen.
Ich kann das wirklich gar nicht beschreiben, wie bekloppt der Kerl ist und was für einen unglaublichen Spaß ich mit ihm habe.
Das tut mir schon ein wenig in der Seele weh, ihn dann an die Schweiz abtreten zu müssen und hoffe, es hält sich irgendwie, bis er wieder zurück ist.
Es wäre zu schade, wenn er mich vergessen würde, gerade da ich mich an ihn gewöhnt habe und ihn an mich ranlasse und Worte/Aussagen zulasse.

Ich finde es unglaublich toll, dass er mich sehen möchte. Das gibt mir ein gutes Gefühl und zeigt mir nebst den Sätzen „Vermiss Dich“ bzw. „Ich werde Dich vermissen“, dass es auch dann wirklich so sein wird.
Und er meinte auch, man könne sich ja trotzdem übers Internet unterhalten.
Ich hoffe es.
Er soll mich nicht vergessen.

Ganz süß ist er immer, wenn es um meinen Zigarettenkonsum geht. Nebst dem, dass er immer wieder versucht, mir die Kippen aus dem Mund zu entreißen und ich dann noch ganz schnell einen tiefen Zug mache - für den Fall, dass es der letzte sein sollte – oder er sich auf meine Oberarme kniet und ich immer blaue Flecken davontrage (dass mich noch keiner gefragt hat, ob ich misshandelt werde – ich sehe manchmal echt so aus), hat er mir gestern in einem ganz schmeichelnden Ton, während er meine Wange streichelte gemeint: „Du solltest nich so viel rauchen – das ist doch nicht gut für Dich…“


Alles nicht so einfach.
Ich hätte meine Therapie am Freitag echt gebraucht. Dumm nur, dass ich mich um einen gesamten Monat vertan habe, da die Therapeutin schon im Urlaub war.

Warum wird es nicht einfacher…

Auf meine gesamte Familie könnte ich im Augenblick wieder pfeifen und Matthias habe ich sehr, sehr gerne und ansonsten vermisse ich alle Menschen, die so enorm weit weg sind und mich dennoch zu stützen versuchen.
Es sollte doch irgendwann mal bitte jemand das Beamen erfinden.
Dann noch die Zerrissenheit der Arbeit wegen…
Manu meinte schon, dass nach der Schiffstaufe ich mal um eine Gehaltserhöhung anfragen sollte, da ich mich ja auch gebessert hätte.
Ich glaube ihr kein Wort.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr das wirklich aufgefallen ist, dass ich mich gebessert habe.

Sonntag, 15. August 2010

Hier und Jetzt

Er ist hier und ich genieße ihn.
Vom ersten Moment an, da er meine Wohnung betritt. Es ist einfach toll mit ihm. ER ist toll.
Im Augenblick liegt er gerade im Wohnzimmer und pennt vor sich hin.
Wir waren heute noch auf dem Bergfest und hatten enorm viel Spaß. Er kann meine Brüste einfach nicht in Ruhe lassen und mittlerweile haben sie auch Namen: Arizona die linke und New Mexico die rechte Brust. Der Typ ist einfach verrückt und ich könnte so sehr lachen mit ihm.

Hinter mir köchelt gerade das Essen. Er möchte heute noch Essen. Mal sehen, ob er das noch fertig bringt, wenn er jetzt schon vor sich hindöst.
Er hielt meine Hand, doch ich konnte mich dann vorsichtig daraus lösen.
Im Augenblick läuft hier wieder A-Ha. Die tun gut zur Zeit.
Die und er. Das brauchte ich einfach nach dem Streit gestern. Paps hat mir zwar eine Mail geschrieben und Dinge erklärt, doch da gibt es im Augenblick keine Erklärungen für mich. Das Einzige, das im Augenblick an mir nagt, sind meine Wochenendunternehmungen.
Ich werde niemanden von meiner Familie mehr fürs Beaufsichtigen der Katzen nehmen können. Das war wieder ein enormer Vertrauensmissbrauch.
Vorallem weil Muttern auch in meiner Wohnung war und DIE hat ja mal gar nichts darin verloren...

Matthias ist nur noch bis zum 6. September hier. Ich ging immer von Oktober aus. Aber der September steht ja nun vor der Tür und ich bin nächste Woche auf dem Highfield.
Da sehe ich ihn dann gar nicht. Und... irgendwie... ich habe schon das Gefühl, dass es auch für ihn irgendwie komisch ist.
Ich hoffe, ich kann ihn besuchen. Ich hoffe, er lässt mich. Ich wünsche es mir.
Er ist schon besonders und gibt mir so ein gutes Gefühl, sagt mir so unglaublich tolle Dinge und... ja, ich bin verliebt in ihn... Ich hab ihn lieb, weil er so besonders, so anders ist und mich anscheinend zu schätzen weiß, mich auch tröstet, wenn es mir nicht so gut geht.

Die Welt ist komisch...

Dienstag, 1. Juni 2010

Männer und ihre (Un)Arten

Also, dass Daniel mir schon mal saumäßig leid tut, da nehm ich mal nix weg. Er lässt sich noch durch die ihm verbliebenen Freunde vor Ort auffangen und ich finde es gerade mehr als mies, dass ich nicht für ihn da sein kann. Beschissene Distanz.

Nebst dem, dass seine Traumfrau ihm nun am WE hingeknallt hat, dass er zwar perfekt wäre, sie aber nicht das Nötige für ihn empfände wie er und sie bei ihm immer das Gefühl hätte, ihm was schuldig sein zu müssen, ziehen auch seine besten Freunde alle weg. Es reißt im gerade den Boden unter den Füßen weg und nun steht am Samstag sein 30. Geburtstag bevor und im Endeffekt gefühlt niemand da.

Das tut mir auch in der Seele weh, vorallem weil ich einfach nicht für ihn da sein kann. Diese verfickte Distanz und man kann nichts dagegen machen. Es ist so schwer...

Dann kommt noch Walter hinzu – mein Zauberer, mein Kuschelfreund.
Ich weiß nicht, ob ich seinen letzten Eintrag
„Lass es... sein... lass es einfach sein... hör auf damit und lass es sein. Es bringt nichts. Es tut Dir nicht gut...

auf mich beziehen soll oder nicht, allerdings reagierte er sehr komisch und vergangene Woche meinte er schon mal (auf mein Drängen hin), dass es für ihn komisch sei von meinen Abenteuern zu lesen wo doch er und ich auch schon fast soweit gewesen wären. Ich schrieb ihm dann auf seinen gestrigen Eintrag hin eine SMS und er antwortete nur mit „gerade schlecht“ drauf.
Das… war bitter, aber sollte es dennoch wegen mir sein, dann muss ich das so hinnehmen. It kills me, denn er ist für mich ein so wichtiger Mensch geworden – selbst auf diese kurze Zeit. Und das geistert mir eben nun schon die gesamte Zeit im Kopf herum.
Ich habe fast diesen schlimmen Verdacht, aber keine Gewissheit. Zumal er eben so abweisend auf mich reagierte. Ich werde morgen mal nachfragen, allerdings habe ich dann das Gefühl, die dumme Naive zu sein, die anscheinend gar nix kapieren will. Und dem möchte ich auch wiederum aus dem Weg gehen. Eine verschissene Zwickmühle, denn egal wie ich es machen würde, es täte weh. In erster Linie ihm.

Stefan hatte zwischenzeitlich versucht, mir sauer zu sein – zumindest kurzzeitig. kA – er schrieb mir dann dennoch wieder. Es war wirklich kackendreist, was ich mir erlaubt habe, aber da hätte er auch drüber stehen können wie sonst auch immer. Mir egal. Er "schlug" letzte Woche eine „offene Fernbeziehung“ mehr oder minder vor. Finde ich witzig. Es lässt mir alle Optionen offen, denn er weiß, dass es mit ihm einfach keinen Taug hat. Dessen versuche ich ihn immer wieder bewusst zu machen und dennoch lässt er nicht wirklich von mir los, was wiederum meinem Ego zugute kommt. Solange er damit umgehen kann, dass ich auch andere Männer habe, soll es mir egal sein. Und das ist es auch. Ich mag ihn schon. Irgendwie. Auf eine echt verquere Weise hat er irgendwas, das mich reizt aber auch nicht mehr. Vielleicht wirklich nur die Zuneigung, die er mich Tag für Tag spüren lässt und die ich solange hinnehme, bis jemand sie mir dauerhaft geben kann.

Steffen (B*R*I*G*H*T*Y) ist hinfällig soweit. Schade irgendwie, denn er ist auch ein toller Kerl, allerdings habe ich bei Matthias (L*E**C*H*A*R*M*E*U*R) bei dem Treffen dann ein wenig mehr... "empfunden" sofern man es so nennen kann. Bei Matthias war gleich ein wenig mehr... Nähe und offene Zuneigung da - sofern ich das so nennen kann. Immer wieder nahm er mich in den Arm, nannte mich 'cherie' oder 'mon amour' (dürfte meines Verständnisses nach französisch nicht korrekt sein, aber es zählt die Aussage *g*), kniff mich immer wieder in die Wange oder streichelte sie und sagte mir, ich wäre so süß.
Naja, süß möchte frau in dem Moment ja dann eigentlich weniger hören, aber er machte das alles dann im Nachhinein wieder wett, als wir dann in der Shisha-Kneipe waren und uns dann gegen Ende schon richtig heiß machten. Er ist definitiv auch was Besonderes. Kein Faulpelz und steht voll hinter seinem Studium, hat durchgeknallte Freunde und ist selbst immer für verrückte Sachen zu haben - so ein wenig noch der Bad Boy und das finde ich ja mal anziehend.
Ich hoffe, das Treffen klappt morgen und er kann meiner Einladung folgen - es wäre ein weiterer Schritt getan... Zudem wohnt er mit am Nähesten - 45 Minuten Fahrt sind nicht die Welt und jeder hätte noch seinen Freiraum und dennoch genügend Möglichkeiten, die Zeiten gemeinsam... was rede ich da?
Ich bekomme es nicht los. Die Gefühls*i*d*i*o*t*i*e hat mich wieder und ich mal mir schon wieder alles (UN)mögliche aus. Das ist doch nicht... das darf doch nicht sein...
Am Ende verläuft doch eh wieder alles...

Montag, 24. Mai 2010

Überforderung?

Ich weiß nicht, wie ich es dieses WE angestellt habe, aber zwei Männer und keiner von ihnen konnte wirklich. Stefan hatte Samstag Abend das Problem, allerdings holte er das dann Sonntag früh nach.
Ich liebe es, wenn Männer kommen und mir dabei in die Augen sehen.

Das nächste Problem hatte dann Steffen gestern. Er fluchte schon rum, weil sein Körper nicht das machen wollte, was sein Kopf gerne gehabt hätte.
Aber bei ihm ist es auch schon eine Weile her.

Stefan meinte sogar, ihn hätte Samstag Nacht meine Frage irritiert und aus dem Konzept gebracht, als ich ihn fragte ob er sich denn was wünsche oder ich ihm was Gutes tun könnte.
Verstehe einer Männer. Da ergreift frau mal die Initiative und dann können die Männer nicht.

Steffen findet mich hocherotisch. WOW tat das gut!!!

Auch Stefan meinte eben in einer PN, ich hätte eine tolle Figur, nur das eine wäre eben gewöhnungsbedürftig.
Auch klar - nicht jedermanns Sache.

Verstehe einer die Männer.

Steffen ist wirklich aus Zucker. Super nett, lieb, mir gefällt sein Aussehen, seine Figur (typische Schwäche für die Kerls, die zu dünn sind *seufz*), intelligent, witzig und humorvoll, studiert Deutsch und Geschichte und wohnt 1,5 hrs weg von hier. Der kam gestern ganz spontan her.
Um 19 Uhr schrieb ich ihm eine SMS und er war zwar zum Essen eingeladen, entschied sich aber dann doch lieber, zu mir zu kommen.

Ein Mann, der zu mir kommt.
Ach ja: er ist 26.
Aber sooooo schnuckelig... Hach... als ich heute Morgen aufstand, mich anzog um meine Miezer zu füttern und ich saß noch im Bett, da erhob er sich und küsste mir den Rücken und den Steiß...
So wunderbar.

vielleicht fällt mir noch mehr ein. Später.
Er pennt noch.
Und ich werd erstmal kochen.

Sonntag, 9. Mai 2010

ich liebe ihn?

Gestern traf ich mich mit Stefan.
Er küsste mich. Nahm gleich zu Beginn meine Hand, spielte damit, küsste meine Hände. Und oft hörte ich ihm nicht zu.
Das Gleiche, als würde er mir PNs schreiben.
I don't give a damn.
In einer gewissen Weise ist er interessant. Mehr aber auch nicht.
Das war eine gute Erfahrung und auch gut für mich zu wissen. Eine wertvolle Erkenntnis. Ich bin nichts für ihn und er erst recht nicht für mich.

Dafür... denke ich immer öfter über Walter nach. Es mag in meinen kleinen Kopf einfach nicht rein, warum ich so einen wunderbaren Mann nicht einfach lieben kann. Ich liebe ihn - definitiv. Ich empfinde wirklich viel für ihn und dennoch reicht irgendwas nicht aus um mehr daraus werden zu lassen und ich weiß nicht, was es ist.
Die Neigung alleine kann es ja nicht sein. Vielleicht weil es einfach und gleich zu normal ist? Ohne hin & her?
Die Therapeutin fragte, ob die Verliebtheit und die erotische Anziehung fehlen würde. Ja, das fehlt alles. Und dennoch liebe ich ihn. Ein wunderbarer Mann und in meinen Augen sogar mehr als vollkommen. So fühlte ich mich nicht mal bei Andreas. Tiese tiefe Zugehörigkeit.
Einfach alles so verworren. Vielleicht verstehen wir uns einfach gleich zu gut, sind zu sehr auf einer Wellenlänge?
Ich weiß nur, dass ich mich in gewisser Weise nach ihm sehne und mich auf das Wochenende freue, wenn er wieder hier ist und ich mich an ihn rankuscheln und mich an ihn schmiegen kann, wenn er mich an sich drückt, wir unsere Hände ineinander legen und er sich beim Schlafen ganz nah an mich ran- und den Arm um mich legt.

Weshalb ist das alles so verworren?

Mittwoch, 5. Mai 2010

Status

Meine Liebste – bitte lies das nicht.
Ich muss es einfach nur irgendwo rauslassen…


Ich hasse mich.
Ich gucke in den Spiegel und hasse mich, ich könnte heulen.

Dieses dreiste Arschloch von Mann besitzt tatsächlich die Frechheit ständig auf mein Gewicht und meine Figur hinzubohren, hebt aber immer wieder hervor, er würde mich nicht nur aufs Äußere reduzieren.
Das wäre ja noch nicht mal alles.
Schlimmer ist für mich im Moment diese Haltlosigkeit. Ich könnte stetig heulen, denn mir schwindet der Boden unter den Füßen.
Ich fühle mich allein und andererseits weiß ich nicht, was man an mir noch gern haben könnte, denn ich bin eine dauerhafte Belastung für alles und jeden den ICH gern habe. Das Netz, das mich bisher auffing, existiert nicht mehr. Ich sehe ständig vor meinem inneren Auge meine Mutter und der Moment in meinem Traum, als ich sie eine heuchlerische Drecksau nannte. Ich würde es ihr so gerne an den Kopf werfen. Ich würde ihr auch gerne sagen: Siehste, das haste nun von all Deiner Scheiße und Deinem geheuchelten Getue!
Mein Dad stellt MICH über DICH und Du kannst ihn nicht besuchen. Und er wird Dir nicht mal sagen können warum, weil er es MIR anvertraut hat.

Ich hasse sie. Und ich hasse mich, weil ich sie dafür hasse. Und ich hasse mich, weil ich so eine große Belastung für alles und jeden bin.

Ich kann nicht mehr. Mir geht die Luft aus. Ich möchte einfach nicht mehr hier sein und muss doch weiter existieren.

Es wird einfach alles zu viel. Meine Familie existiert nicht mehr, mein Bruder… ich kann nicht mit ihm reden, solange ich mich in dieser Verfassung befinde. Ich habe nicht mal den Mut dazu.
Mein Paps… mein lieber Paps… und ich kann nichts für ihn tun. Auch weil ich meiner Mutter nicht in den Rücken fallen möchte.
Meine Mäusi… ihre Wunden verheilen. Zum Glück. Ich bin so froh darum.

Die Arbeit… das ist alles so nicht fair.
Wenn der Senior einem sagt, man wäre flexibler weil man noch kein Kind hätte und man könnte mehr übernehmen. Mehr. MEHR!!! Ich mach doch schon.
Und dann noch in diesem Zustand. Ich bin kurz vorm Aufgeben. Die haben alle keine Ahnung und ich lasse auch nicht tief blicken. Ich musste mich am Montag so arg zusammenreißen, nicht in Tränen auszubrechen.
Scheiße, wie schwach ich bin.
Warum bin ich so schwach.
Warum jetzt?
Warum nicht wann anders?

Michel scheint auch noch bei mir zu lesen. Er meinte, es täte ihm weh. Ich hab ihm am Sonntag noch per PN gratuliert. Hatte das über die Tage voll vergessen, dass er am Freitag eigentlich hatte. Ihm geht mein Selbstmitleid auf die Nerven. Der Arsch soll sich doch bitte bloß mal in meine Situation versetzen.
Ein Glück, dass manche keine Probleme zu haben scheinen.
Oder mache ich mir meine Probleme selbst?
Wahrscheinlich.

Und dann Walter… mein lieber Walter… im Grunde perfekt und die Zuneigung ist da, das Wohlgefühl ist auch da. Aber warum sperrt sich irgendwas in mir gegen ihn? Es ist so frustrierend aber andererseits so schön, ihn am nächsten zu wissen. Er ist der Einzige, der noch in greifbarerer Nähe wohnt.
Wir sprachen über unser kuscheln, wie sehr er sich immer an mich beim Schlafen rangeschmiegt hat und ich seinen Arm dann wieder fest an mich drückte…. Und ich bin für ihn was Besonderes. Und er für mich. Ich hab ihn so unglaublich lieb… aber… WAS VERFICKTE DRECKSSCHEIßE STIMMT DANN NICHT?
Ich hoffe, er kommt bald wieder her und kann mich halten so wie ich ihn.

Alle anderen sind weg. Weit weg.

Und ich möchte auch weg. Weit weg.

Ich mag fast nicht mehr.

Ich kann einfach nicht mehr.
Es tut alles weh. Alles zusammen tut so weh und ich komm hier nicht mehr heraus.
Und ich bin schuld. Weil ich es zulasse.

Dienstag, 27. April 2010

what you mean to me

Eigentlich sollte ich diesen Zeilen einen Brief widmen. Aber dafür ist mir nun doch die Zeit zu knapp. Aber ich werde es nachholen - versrpochen!

Ich denke sehr oft an Dich und manchmal tun mir die Einträge leid, weil ich nicht möchte, dass Du Dir allzu viele Sorgen machst. Es kommen auch bessere Zeiten und ich freue mich unheimlich auf die Zeit mit Dir, auf unsere Gespräche und auf das gemeinsame Lachen. Ich freue mich, für euch kochen zu dürfen (apropos - wir müssen dann noch unbedingt einkaufen *gg*).

Ich habe schon ein paar DVDs auf die Seite - auch Jeff Dunham.

Du bist mir so unheimlich wichtig und ich kann gar nicht oft genug wiederholen, wie wichtig mir die Freundschaft zu Dir ist und ich wünschte, wir könnten mehr Zeit miteinander verbringen.
Aber wir holen immer wieder das Beste aus der gemeinsamen Zeit und das macht mich so unsagbar stolz.

Du bist ein unglaublich wertvoller Mensch. Jede(r), der/die Dich nicht als Freundin zu schätzen weiß, hat in Deinem Leben nichts verloren.

Ich hab Dich lieb.
Und ich danke Dir für alles, was Du mir bisher gegeben hast, gibst und noch geben wirst!!

DANKE!

Montag, 12. April 2010

Bedürfnis

Ich hatte schon lange nicht mehr das Bedürfnis in dieser Extremität.
Und da ich gestern damit anfing, es zu stillen, schreit es ein wenig nach mehr.
Es war irgenwie ein... beruhigendes Gefühl, das Brennen auf der Haut zu spüren.

Ich muss von dem Gedanken wegkommen...

Sonntag, 21. März 2010

slightly frustrated

Eben habe ich ihm meinen letzten beiden Einträge vorgelesen, da er sein Netzkabel für den Laptop in der Arbeit ließ. Und er wollte wissen, wovon sie handelten.
Aber er äußerte sich mit keiner Silbe dazu.
kay... hätte er gelesen, hätte er sich auch nicht dazu geäußert.

Und er war müde. Schon zu Beginn an. Das hörte man ihm richtig an. Und dennoch telefonierte er mit mir knappe 2 Stunden.
Aber... irgendwie war es auch kein schönes Telefonat. Er sprach kaum und ich versuchte sämtliche Unsinnigkeiten von mir zu geben.
Ich sagte ihm auch, er müsse nicht mit mir telefonieren, er hätte keine Verpflichtung mir gegenüber - vorallem wenn er nach einem 12-hrs Arbeitstag dann enorm müde wäre.
Ich könnte mich ja freuen, dass er dennoch meine Stimme hören wollte, aber es ist einfach nicht das Gleiche.
Hauptsache wieder ein Grund zum Meckern, Fräuleinchen.
Und nach 3 Becks fühle ich mich natürlich auch soweit, dass das Gedankenkarussell wieder seinen Runden dreht und ich mich frage, ob das so gut ist, wenn er gleich ein paar Tage hier ist bzw. wie diese dann werden sollen.
Vielleicht sollte ich nun auch allmählich schlafen gehen und vorher noch ein wenig fernsehen. Sonst mache ich wieder kein Auge zu.
Ich wünschte, ich könnte ihm sagen, dass ich ihn liebe. Aber das wäre zuviel. Und selbst auf den Eintrag hin hat er sich ja nicht geäußert, deshalb lasse ich es.
Wie frustrierend.

Zudem ist morgen bzw. heute ein weiterer Sonntag - ich weiß nicht, der wievielte Sonntag es infolge ist, den ich nicht bei meiner Familie verbringe.
Irgendwie fehlen mir alle und irgendwie ist noch zuviel Wut.
Ich bin schon froh darüber, mich so enorm abschotten zu können und andererseits finde ich es auch nicht richtig. Ich habe das Gefühle, dadurch ziehen sich die Verständigungsprozesse schon fast unnötig in die Länge.
Ich komm nicht klar.
Am Mittwoch habe ich meinen nächsten Beratungstermin und wenn ich nur daran denke, was ich der Pädagogin wieder alles ans Herz legen könnte... die wird die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Ich glaube, das wird sehr hart - Gedankensprung - ihn dann wieder gehen lassen zu müssen. Die Zeit wird niemals ausreichen.
Ich frage mich, wie lange ich das durchhalte.
Aber er ist mir zu wichtig.
Viel zu wichtig.

Verfickte Scheiße. Es soll doch bitte mal einfacher werden.

Samstag, 20. März 2010

jealous

Wie süß.
Er ist eifersüchtig.
Süß eifersüchtig. Ihm passt mein neuester Blogfreund gar nicht.
Verständlich, nach dem Quatsch, den der Kerl sich letzte Woche geliefert hat.
Allerdings gestand er sich - und musste ich mir auch eingestehen - eine gewisse Art von Hassliebe. Ich reize ihn - und er reizt mich bis aufs Blut. Mir geht und ging manchmal ob seiner sinnlos-klugscheißerischen wie auch äußerst unqualifizierten Kommentare oft das Messer in der Hosentasche auf. Und genau DAS machte den Reiz aus. Und gestern ging es soweit, dass er mir die Blogfreundschaft anbieten wollte, worauf hin ich nur übrig hatte, er wäre der Gentleman, er solle doch einladen. Was er auch tat. Ohne Text. Natürlich konnte ich auch DAS nicht einfach im Raum stehen lassen und musste - bevor ich die Blogfreundschaft annahm - ein paar Worte dagegensetzen, dass er doch immerhin ein paar Nettigkeiten hätte finden können.

Ich mag das. Mich bis aufs Messer reizen zu lassen.
Unglücklicherweise ist genau jener welcher, von dem mein Traum vor kurzem handelte. Die Person, dieser Mensch, auf den ich eigentlich hätte spucken können und der in mir trotzdem was auslöste. Verfickter Reiz.
Etwas, das nicht gut ist, etwas, das sich verboten anfühlt. Ungut und dennoch so... Welch eine Scheiße ist das denn bitte? Mich würde dieser Mensch zu sehr interessieren... ich liebe diesen Reiz und koste ihn aus.

Und meinen Liebster? Der hätte gestern beinahe darauf gekotzt und musste immer wieder ganz bissige Bemerkungen machen - ich find's ja geil! Weiter so. *g*

Donnerstag, 18. März 2010

gut oder schlecht?

Aber ich denke, doch eher gut.

Er liest bei mir. Lässt sich ja durch die Umstände nicht vermeiden.
Aber er möchte auch bei mir lesen, er sagt, er liest gerne, da er dann immer weiß, wie es mir geht - denn im Blog lasse ich alles ungeschönigt raus.
Vorgestern meinte er, es täte ihm sehr weh immer zu lesen, wie wenig ich auf mir halten würde und dass es unnötig wäre. Das tat dann MIR wiederum weh, dass es ihm so nahe geht. Er meinte auch, er müsse ja nicht lesen - aber er wolle es so.
Das freut mich. Denn ich habe ihm klar gemacht, dass ich meinen Blog so weiterführen werde, als würde es ihn nicht geben bzw. er wäre ein Blogfreund wie jeder andere.

Und irgendwie tut es gut zu wissen, dass er dann immer gleich Bescheid weiß und dennoch bei den Telefonaten immer nachfragt, wie es mir ginge, wie mein Tag war um es nochmals von mir zu hören. Hin und wieder komme ich mir ein wenig doof dabei vor, weil ich mir denke 'der liest doch sowieso' - aber es kommen doch immer wieder erwähnenswerte Anekdoten zum Vorschein und somit bleibt uns nicht der Gesprächsstoff aus.
Dann sind zudem unsere Kommentarschlachten - jetzt neuerdings auch bei einem gemeinsamen Freund - einfach köstlich.

Ein wenig bekomme ich schon Panik, was seinen anstehenden Besuch bei mir betrifft.
Warum macht man sich Sex betreffend bei Affairen und Abenteuern KEINE Gedanken ob man gut oder schlecht ist (okay, wer möchte schon schlecht sein) aber wenn es an einen Menschen geht, den man sehr gerne hat, dann spielt das eine Rolle?
Er gestandt mir auch gestern, dass er da auch nicht wenig nervös wäre, schließlich wäre richtiger Sex bei ihm locker schon 1,5 Jahre oder so her... *seufz*
Dafür könnte ich ihn ja wieder umknutschen. Ich möchte einfach nur alles richtig machen und... BAH... wenn dieses Figurproblem nur nicht bestünde. Klar weiß er nun um meine Figur, aber ich trage ja auch immer Kleidung, die umschmeichelt und verdeckt, aber nackt ist eben nackt und da habe ich echt Panik davor... Denn.. Ich Knallkopf habe gestern natürlich wieder die Bilder seiner Ex ansehen müssen und die war so richtig schlank und er ist ja auch schlank und... Mir wird schon wieder schlecht... Ich weiß, dass ich mir dann beizeiten... relativ wenig Kopf machen werde, aber im Augenblick.
Ich finde es einfach nur peinlich - vorallem weil ich lange genug wusste, wann wir uns wieder sehen und hätte eigentlich ein wenig was machen können, aber wie es so ist, fehlt dann der Drive.

Das Sex-Thema möchte ich nicht erwähnen - ich möchte nicht, dass er sich irgendwie unter Druck gesetzt fühlt...
Ich muss so oft an ihn denken und gestern meinte er - weil ungläubig wie ich bin, habe ich mit einem *pffft* geantwortet - er müsse öfter an mich denken als ich glaubte. So ganz kaufe ich ihm das zwar nicht ab, aber gut.
Er meinte auch, er wäre nicht der große Reden- oder Phrasenschwinger (welcher Mann ist das schon...) aber so hin & wieder würde ich schon gerne hören, dass... ich ihm irgendwie wichtig bin oder fehle - und zwar von ihm als Erstes und nicht erst als Antwort, wenn ich es sage.

Da fällt mir gerade wieder ein - er hat meinen Brief erhalten und meinte gleich, er habe ihn noch nicht verarbeitet. Ich weiß natürlich wiedermal nicht mehr, was nun alles in dem Brief drinstand. Aber er wollte sich nochmal einlesen...
Ich werde ihn heute Abend deswegen nochmal anhauen - ich lass da nicht locker, zumal ich keinen Blassen mehr von meinen Worten habe.

Ich wünschte, ich könnte ihm sagen, dass ich ihn liebe.
Wobei das natürlich übertrieben klingt - aber ich empfinde einfach sehr viel für ihn.
Seine gesamte Art macht ihn so unglaublich wundervoll...

Montag, 15. März 2010

gehässig?

Bin ich gehässig, wenn ich mir ihren gestrigen Eintrag durchlese und mir denke:
HA! Mir gehört er nun, seine Gedanken sind nun bei mir.

Ich meine - Sie hätte ihn haben können.
Sie wollte ihn beim zweiten Versuch immernoch nicht.

Gut, er ist kaum daheim. Aber sie hätte ihre Eltern auch vor Ort.

Aber genau zu dem Zeitpunkt, als ihr Eintrag entstand, war er draußen unterwegs und telefonierte mit mir.
Ich würde ihn gerne Fragen, was ihm so durch den Kopf ging, als er ihren Eintrag las. Immerhin sind sie ja noch Blogfreunde...

Doch, irgendwie stellt es mich schon enorm zufrieden, dass er nun mein ist. Und ich muss nicht mehr lange durchhalten, dann gehört er mir für volle 5 Tage nach 5 Wochen Entbehrung...

Samstag, 13. März 2010

wohin flüchten?

Ich wollte mich eben eigentlich ein wenig an Arbeit und einen Reiseplan machen, wählte dafür aber das erdenklich schlechteste Timing.
Mich holte die Unruhe ein, ich zitterte am ganzen Körper und konnte keinen einzigen Gedanken fassen.
Und genau in eben diesem Moment, in dem ich Tränen in den Augen habe und am ganzen Leib bebe, erreicht mich von ihm eine SMS "PMS? Ist echt kein problem ma Cherie mach dich nicht verrückt ist alles gut je pense a toi :-*"
Damit hat er mich gerettet! Er hat meinen letzten Eintrag gelesen und hat mich mit dieser SMS gerettet.

Das ist diese Tage nämlich enorm hart - er ist bei seinem Sohn. Das freut mich ja wirklich unheimlich für ihn und auch für seinen Sohn, aber das bedeutet auch gleichzeitig, dass sie dann auch natürlich dort sein wird - klar, bei einer gemeinsamen Wohnung.
Irgendwie zweifle ich nicht an ihm, aber ich bange dennoch ein wenig.
Als ich das Thema mal zur Sprache führte, nahm er mir jegliche Angst. Er blieb so angenehm ruhig und meinte, sie wäre keine von der Sorte, die irgendjemanden hinterherläuft.
Dennoch - ein mulmiges Gefühl bleibt.
Aber ich gönne ihm die Zeit mit seinem Sohn. Ich stelle es mir schon hart vor, wenn man von seinem Kind nichts oder wenig hat.
Aber er meinte auch, so sehr er sich darauf freut, seinen Sohn immer wieder zu sehen, so muss er doch auch immer wieder mal an sich selbst denken und etwas machen, was ihm guttut - nämlich zu mir fahren.
Zwei Wochen noch. Ich muss noch zwei Wochen durchhalten. In fast exakt 2 Wochen - auch auf die Stunde gesehen - darf ich ihn dann endlich am Bahnhof abholen.

Und von meiner Familie... möchte ich Abstand halten. Ich bin wirklich gespannt, was die Pädagogin darauf sagt.
Was bei uns abgeht, scheint keinem normal. Er wollte mich schon fast gar nicht darauf ansprechen, tat es aber dann doch. Er versteht es nicht. Kaum einer versteht es. Ich kann dann immer nur banal den Film "Frida" oder noch besser: das Buch "Die Wunder eines jeden Tages" ans Herz legen. In dem Buch gehen Väter auf Söhne los, Geschwister untereinander. Und liegen sich (manchmal wenig später) wieder in den Armen und beteuern ihre Liebe.
Wir lieben uns. So sehr, dass es oftmal wirklich weh tut.
Richtig weh tut.
Weil uns das Ventil fehlt.
Weil wir Sadisten sind und in dem Moment einfach nur verletzen wollen.

Gewalt ist keine Lösung? Natürlich nicht. Ist es nie.

Wie aber meinem Bruder vorgehen, wenn er sich nicht helfen lassen will?
Der Ausdruck "Wir sind so" ist... keine Erklärung, sollte eine Rechtfertigung sein.
Das ist auch der Grund, warum meine Eltern nicht entsprechend dagegen vorgehen können/wollen. Ich weiß es nicht.
Scherbenhaufen.
Meine Sis zerbricht gerade.
Willkommen in unserer Welt war meine einzige Aussage.
Sie fühlt sich fehl auf dieser Welt.
Tja.
Nur wohin flüchten?
Allem ein Ende setzen?
Auch keine Lösung.

*PUFF* machen wäre immernoch das Beste.

Wann hört das auf?
Das ist ja das Schlimme - das Warten auf das Ende. Irgendwann muss es doch auch mal vorbei sein.
Aber statt dass ein Ende in Aussicht ist, wird alles nur noch schlimmer.
Ich hatte wirklich die Hoffnung, wir hätten unsere allerschlimmsten Jahre überstanden - dieses Jahr ist nicht mal zu einem Viertel vorbei und es kam alles schlimmer, als ich es mir jemals erdacht hätte. Es ist ein Zerbrechen und es soll bitte entweder mit einem großen Knall möglichst schnell enden aber sich bitte nicht so quälend ziehen.

Mein Bauch rumort - Glaubersalz.
War gestern auf der Waage und... wäre beinahe von Selbiger wieder runtergefallen.
Nicht gut.
Gar nicht gut.
Gefällt mir nicht aber mir fehlt im Augenblick auch die Motivation, überhaupt nur einen kleinen Spaziergang zu machen, denn das hieße, ich müsse raus. Raus aus meiner Festung. Und die gibt mir im Augenblick so richtig greifbaren Halt.

Gefällt mir alles gar nicht.

Ich weiß, ich sollte die positiven Dinge auch sehen und wahrnehmen - nur fällt das oftmals schwer. Die Inseln... Die kleinen Inseln... - dahin flüchten...

Donnerstag, 25. Februar 2010

Ich sollte es nicht tun...

Warum legen wir immer wieder Stalker-Qualitäten an den Tag?

Durch Zufall auf den Blog seiner Ex gelandet. Und dann auf ihr Fotoalbum. Und auf ein Bild, auf dem die Schatten beider abgebildet sind und es lässt sich leider nicht erkennen, von wann das Bild ist.
Ich sollte es nicht tun.
Ich sollte es nicht tun.
Ich sollte es nicht tun.
Ich sollte es nicht tun.

Und schon steigt wieder dieses komisch-mulmige Gefühl in mir hoch: Unsicherheit gepaart mit Eifersucht.
Denn sie ist so enorm schlank....! RICHTIG SCHLANK!!!
Und gestern bekam ich noch zu hören ich würde ihn so anmachen.

Warum können wir Frauen es nicht einfach mal gut sein lassen und glauben?
Ich bräuchte mir ja nur ins Gedächtnis rufen, dass er auch kein Schönling ist. Aber sie hatte sich ja auch in ihn verliebt und jetzt ist sie nicht nur hübsch, sondern auch schlank!
Allerdings hat SIE ihn betrogen. Und er meinte, seit bestimmt zwei Jahren wäre nichts mehr zwischen beiden gelaufen (kommt sie wohl in ihre Wechseljahre? *hrhr*) und gestern wagte ich dann doch mal zu fragen, ob sie denn getrennte Schlafzimmer hätten.
Irgendwie wäre es für mich kein Problem gewesen, wenn nicht. Aber er meinte, seit er wieder aus München wäre, wäre die Couch seine.
Ach je, was mach ich mich nur immer wieder selbst verrückt?
Er hat sich ja schließlich heute schon bei mir gemeldet.
Und er ist auch derjenige, der später nochmal anrufen möchte.

Was ihn so wundervoll macht?
Einfach alles. Ich fühle mich so wohl - ich fühlte mich auch gleich wohl.
Ich blickte ihn am WE an und er war für mich dann der schönste Mensch auf der Welt.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Anonymität

Wie schön, sich noch trotz der Möglichkeit der virtuellen Welt jeden Menschen gläsern werden zu lassen, ein wenig Anonymität wahren zu können.

Mein zweiter Vorname leistet mir hervorragende Dienste.

Vergangenes Wochenende war ich sogar unter jenem angekündigt. Verrät mir jemand in der virtuellen Welt seinen Vornamen, verrate ich meinen Zweiten.
Ein recht gut funktionierender kleiner Schutz.

Und dennoch... sticht der Schutz jedes Mal. Wie eine Mauer um mich herum, die Innen mit Nägeln ausgekleidet wurde.

Hätte nur noch gefehlt, dass ich zur falschen wahren Identität den anderen Nachnamen benutzte.

Wie ich es anstelle... es wird mich so schnell nicht loslassen.
Es ist alles so kaputt.
Es gleitet mir aus den Händen.
Ich verliere die Kontrolle.
Das mag ich nicht. Das mag ich gar nicht.
Es soll in meiner Hand doch bitte liegen, was wann geschieht.

Ich bin egoistisch.

Dienstag, 2. Februar 2010

No turning back...

Meine schlechte Laune zieht sich wirklich durch. Das Einzige, das mir gestern wieder etwas Auftrieb gab, waren meine Babies. So süß.
Ich bin wiedermal halb auf der Couch eingepennt – eigentlich wollte ich noch kochen. Auf der Couch war es kalt, also ab ins Bett gehuscht und eingemümmelt. Kurz darauf kam Chili an und nicht wenig später hat sich auch Pepper in mein Bett gekuschelt. Das tat so gut zu wissen, dass die beiden Monster bei mir waren.

Vorher war ich aber noch einkaufen, habe ein neues Katzenklo in einem tollen Grün gekauft (passt besser ins Bad) und das Alte dann zur Familie gebracht sowie noch USA-Schulden beglichen. Und meine Mom… Tja… wir haben nicht viel miteinander geredet. Es war als wäre sie mir sauer. Aber ich habe recht. Da soll sie mir ruhig sauer sein.
Ich bin wohl sauer auf sie. Dass sie mich da so mit reingezogen hat. Ich bin sauer auf mich, weil ich mich da mit reinziehen hab lassen. Es wäre soweit ja alles in Ordnung gewesen, aber nun – durch ihren geplanten Flug im Mai – kann ich das nicht weiter unterstützen. Und zum Geburtstag? Was schenken wir ihr da? Da bekommt sie irgendeinen Schrott. Ich sehe nicht ein, dass sie Geld für ihren Flug bekommt. Das boykottier ich.

Und Paps… Paps… Nannte mich „hita“. Das hat er noch nie. Das war NIE sein Wort. Aber seit USA auf einmal. Er merkt was. Ich hasse es. Am liebsten würde ich ihn bitten, mich nicht so zu nennen. Aber das kann ich auch nicht machen.

Ich hasse es immer noch und bin heilfroh, heute den Termin beim Neuro zu haben. Das ist kein Zustand mehr für mich. Es tut alles so weh und ich verliere den Glauben in Allem, was mir eigentlich was bedeuten hätte sollen.

Und Nicky… Moah. Dumme Nuss. Schreibt mir am Sonntagabend, sie habe da eine entfernt ähnliche Situation mal mitgemacht. Ihr Vater habe mal vermutet, dass ihre Mutter eine Affaire hatte. Und nun meinte Nicky, dass sie davon bzw. seitdem einen Knacks weg habe. Ja neee, is’ klar. SCHWACHSINNN!

Jule kann mich verstehen. Die muss selbst jetzt noch mit ansehen, wie ihre getrennten Eltern nur Dummheiten machen und ihre Mutter mit einem verheirateten Mann liiert ist, der seine Familie & Kinder betrügt und Jule deckt quasi auch.
Es ist doch nicht fair!!
Meine Mom betrügt ja nicht nur meinen Paps, sondern auch meine Geschwister! Wie sollen die sich bitteschön vorkommen wenn sie erfahren, dass ihr Entstehen mehr ein „Muss“ aus der Ehe heraus war, aber keine Liebe. Boah. Ich finde das scheiße. Ich… Das wird doch denen auch bewusst, dass sie nur aus dem „es gehört sich halt so“ heraus geboren wurden… Die wissen doch auch von meinem Dad. Die wissen doch auch, dass er die große Liebe meiner Mom ist. Die sind doch auch nicht blöd.

Es tut so weh. Am liebsten möchte ich ihr das Alles an den Kopf werfen. Für mich war es in Ordnung, solange noch keiner aktiv darunter leiden musste. Aber nun… wenn sie rüberfliegt, dann… Es gibt kein Aufhalten mehr.

Sonntag, 31. Januar 2010

Tiefpunkt

Eigentlich war ich total müde, aber ich komme gerade aus dem Heulen und Schluchzen nicht heraus.
Ich hatte ein angenehmes Wochenende. Kein supermegatolles, weil diese Person für mich noch nicht wirklich durchschaubar ist und mir einige Dinge noch unklar sind, aber... egal. Anscheinend hat es doch gepasst.

Und jetzt sitze ich heulend vor dem Laptop und... höre mir "Aaron" von Kalkbrenner an. Ein Lied, das mich zwar gestern noch mitriss aber...

Ich hasse mein Leben und ich möchte sterben. Ich möchte das Alles nicht. Warum tut es so verdammt weh und warum kann es nicht einfach sein?
Ich kann ja nichtmal auf jemanden wütend sein. Es... obwohl... NEIN!
Ich kann nichtmal auf meine Mom wütend sein, die nun im Mai rüberfliegt um meinen Dad zu treffen. Weil sie zusammengehören. Und ich meinem Paps ins Gesicht... lügen muss.
Weil ich ihn lieb habe, weil ich meine Geschwister liebe und...
Das geht nicht.
Ich will nicht mehr.
Ich möchte mich einfach nur noch in Luft auflösen. Ich gehe ein! Ich sitze tränenüberströmt vor diesem verschissenen Ding und versuche zwischen blinzeln und Schluchzanfällen mir alles hier runterzuschreiben und im Endeffekt läuft alles nur darauf hinaus, dass ich das alles nicht mehr will. Denn im Grunde habe ich.... den Stein ins Rollen gebracht, ICH war die Wurzel allen Übels, ICH habe ihr seine E-Mail-Adresse weitergegeben, durch MICH haben sie den Kontakt wieder aufgenommen und können ihn anonym halten. Ich bin solch eine Verräterin und dabei liebe ich alle so und kann es niemals...

Ich will nicht mehr.
Ich will so einfach nicht mehr.
Ich möchte nicht mehr hier sein.

Ich krieg doch mein Leben eh schon nicht auf die Reihe... Und jetzt das auch noch.

Was habe ich nur getan...

Warum konnte ich es einfach nicht belassen?

Ich denke mir gerade: ein Schnitt... Nur ein Schnitt am Arm...

Und Julian, dieser kleine Scheißer... eigentlich war alles gut. Diese Woche wäre er gerne mal wieder vorbei gekommen. Und nur, weil ich ihm nicht sagen wollte, womit ich ihn mal gerne überraschen würde, macht er einen auf sauer und meint, er würde sich nicht verarschen lassen. Daraufhin habe ich dann eine gesalzene Nachricht hinterlassen und nun kann er mich mal.
Hey, wir haben nichts am Laufen und DU musst auch mir garantiert nicht hinterherlaufen!
Ich hatte es lediglich gut mit Dir gemeint und wollte Dir etwas Abwechslung bieten, weil Du es in meinen Augen auch verdient hättest.
Ich glaube, Du vergisst ein wenig, dass es sich bei mir nicht um eine Deiner jünglichen Kindsweiberbekanntschaften sondern um eine gestandene Frau handelt, die wirklich ein wenig mehr handhaben kann, als Du es für möglich hältst!!!!

Es wird wahrscheinlich nichts mehr darauf zurück kommen. Obwohl wir noch ne Stunde vorher "festgestellt" haben, dass der gelegentliche Sex im Augenblick so der einzig normale Ausgleich für uns wäre.

Tja, Pech. Das ist nun auch vollends hinüber und...

Scheiße, ich fühle mich so fucking einsam und dabei gibt es nur zwei Menschen auf dieser verfickten Welt, die ich nun gerne HIER bei mir haben möchte, an deren Schulter ich mich anlehnen will, die mich halten dürfen und sogar sollen,

Ich bin ein Wrack. Ich bin am Boden.
Ich bin gebrochen.