Nebst dem, dass seine Traumfrau ihm nun am WE hingeknallt hat, dass er zwar perfekt wäre, sie aber nicht das Nötige für ihn empfände wie er und sie bei ihm immer das Gefühl hätte, ihm was schuldig sein zu müssen, ziehen auch seine besten Freunde alle weg. Es reißt im gerade den Boden unter den Füßen weg und nun steht am Samstag sein 30. Geburtstag bevor und im Endeffekt gefühlt niemand da.
Das tut mir auch in der Seele weh, vorallem weil ich einfach nicht für ihn da sein kann. Diese verfickte Distanz und man kann nichts dagegen machen. Es ist so schwer...
Dann kommt noch Walter hinzu – mein Zauberer, mein Kuschelfreund.
Ich weiß nicht, ob ich seinen letzten Eintrag
„Lass es... sein... lass es einfach sein... hör auf damit und lass es sein. Es bringt nichts. Es tut Dir nicht gut...
auf mich beziehen soll oder nicht, allerdings reagierte er sehr komisch und vergangene Woche meinte er schon mal (auf mein Drängen hin), dass es für ihn komisch sei von meinen Abenteuern zu lesen wo doch er und ich auch schon fast soweit gewesen wären. Ich schrieb ihm dann auf seinen gestrigen Eintrag hin eine SMS und er antwortete nur mit „gerade schlecht“ drauf.
Das… war bitter, aber sollte es dennoch wegen mir sein, dann muss ich das so hinnehmen. It kills me, denn er ist für mich ein so wichtiger Mensch geworden – selbst auf diese kurze Zeit. Und das geistert mir eben nun schon die gesamte Zeit im Kopf herum.
Ich habe fast diesen schlimmen Verdacht, aber keine Gewissheit. Zumal er eben so abweisend auf mich reagierte. Ich werde morgen mal nachfragen, allerdings habe ich dann das Gefühl, die dumme Naive zu sein, die anscheinend gar nix kapieren will. Und dem möchte ich auch wiederum aus dem Weg gehen. Eine verschissene Zwickmühle, denn egal wie ich es machen würde, es täte weh. In erster Linie ihm.
Stefan hatte zwischenzeitlich versucht, mir sauer zu sein – zumindest kurzzeitig. kA – er schrieb mir dann dennoch wieder. Es war wirklich kackendreist, was ich mir erlaubt habe, aber da hätte er auch drüber stehen können wie sonst auch immer. Mir egal. Er "schlug" letzte Woche eine „offene Fernbeziehung“ mehr oder minder vor. Finde ich witzig. Es lässt mir alle Optionen offen, denn er weiß, dass es mit ihm einfach keinen Taug hat. Dessen versuche ich ihn immer wieder bewusst zu machen und dennoch lässt er nicht wirklich von mir los, was wiederum meinem Ego zugute kommt. Solange er damit umgehen kann, dass ich auch andere Männer habe, soll es mir egal sein. Und das ist es auch. Ich mag ihn schon. Irgendwie. Auf eine echt verquere Weise hat er irgendwas, das mich reizt aber auch nicht mehr. Vielleicht wirklich nur die Zuneigung, die er mich Tag für Tag spüren lässt und die ich solange hinnehme, bis jemand sie mir dauerhaft geben kann.
Steffen (B*R*I*G*H*T*Y) ist hinfällig soweit. Schade irgendwie, denn er ist auch ein toller Kerl, allerdings habe ich bei Matthias (L*E**C*H*A*R*M*E*U*R) bei dem Treffen dann ein wenig mehr... "empfunden" sofern man es so nennen kann. Bei Matthias war gleich ein wenig mehr... Nähe und offene Zuneigung da - sofern ich das so nennen kann. Immer wieder nahm er mich in den Arm, nannte mich 'cherie' oder 'mon amour' (dürfte meines Verständnisses nach französisch nicht korrekt sein, aber es zählt die Aussage *g*), kniff mich immer wieder in die Wange oder streichelte sie und sagte mir, ich wäre so süß.
Naja, süß möchte frau in dem Moment ja dann eigentlich weniger hören, aber er machte das alles dann im Nachhinein wieder wett, als wir dann in der Shisha-Kneipe waren und uns dann gegen Ende schon richtig heiß machten. Er ist definitiv auch was Besonderes. Kein Faulpelz und steht voll hinter seinem Studium, hat durchgeknallte Freunde und ist selbst immer für verrückte Sachen zu haben - so ein wenig noch der Bad Boy und das finde ich ja mal anziehend.
Ich hoffe, das Treffen klappt morgen und er kann meiner Einladung folgen - es wäre ein weiterer Schritt getan... Zudem wohnt er mit am Nähesten - 45 Minuten Fahrt sind nicht die Welt und jeder hätte noch seinen Freiraum und dennoch genügend Möglichkeiten, die Zeiten gemeinsam... was rede ich da?
Ich bekomme es nicht los. Die Gefühls*i*d*i*o*t*i*e hat mich wieder und ich mal mir schon wieder alles (UN)mögliche aus. Das ist doch nicht... das darf doch nicht sein...
Am Ende verläuft doch eh wieder alles...

"Mon amour" ist absolut richtig... zwar steht "mon" eigentlich für die männliche Form, aaaaaaber wenn darauf ein Vokal folgt, nutzt man es eben. "Ma amour" ist so anstrengend zu sagen und ich glaube, es wird auch nicht mit "M'amour" abgekürzt. *nachdenk* Nope. :)
AntwortenLöschenHm... das mit Walter ist echt ungünstig, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass ihm das weh tut. Gerade, wenn er etwas mehr für dich empfindet als du für ihn. Vielleicht ja auch in einem Ausmaß, das er dir so gar nicht mitgeteilt hat. Aber es wäre schon fair, dir zu sagen, wenn er Abstand braucht. Ich würde an deiner Stelle auch nochmal nett nachhaken. "Ich bin mir gerade etwas unsicher, weil du plötzlich so abweisend bei mir ankommst... wenn irgend etwas ist, wäre es schön, wenn du es mir sagen würdest." Wenn dann ein entsprechender Satz kommt... ja, dann musst du es in der Tat akzeptieren - so schade es auch ist.
Matthias lässt sich gut an, finde ich...(Stefan kann meinetwegen in irgendeiner Versenkung verschwinden, aber das weißt du ja.)