Dienstag, 1. September 2009

Befreiung... ein wenig...

Seit ich die Zeilen gestern an ihn los wurde - und ich finde, ich habe sie gut getroffen - geht es meinem Kopf ein wenig besser.
Ich habe schließlich nicht umsonst knapp 3 Tage an dem Brief gearbeitet, immer wieder Gedanken nieder geschrieben, sie in den Text mit einfließen lassen...
Gespickt mit allem.

Und obwohl ich wirklich keinerlei weitere Reaktion von ihm erwarte... So weiß ich, wenn was käme, gehört mein Herz wieder ihm. Nur zeigen würde ich ihm das nicht.
Das hat er nicht mehr zu wissen.

Warum kann jemand so unglaublich Fesselnder so eine herbe Enttäuschung sein? Hätte das nicht alles etwas leiser enden können?

Ich denke noch so oft an ihn... und das ist hart...
Dabei hatte man doch gar nicht so viel gemeinsame Zeit verbracht. Auf zwei Monate waren es hochgerechnet 10 Tage... 2 x 2 und 1 x 6...
Aber so intensiv....

Ach, alles einfach...

Mein heutiger Tag ist sehr arg von Sarkasmus und Boshaftigkeiten geprägt. Ich bin überfreundlich und sobald die Leute mir ihren Rücken kehren, könnte ich kotzen.
Hurra.

… eben von der Fahrerin den Beleg für die Briefaufgabe erhalten. Mein Herz pocht. Point of no return. Morgen, spätestens übermorgen hat er ihn… und dennoch bin ich gespannt, ob er von sich hören lassen wird oder nicht.
Aber ich denke nicht.
Entweder er ist zu feige oder… doch… verletzt (?) weil ich – berechtigterweise – selbst ihm einen Rundumschlag ausgesetzt habe.

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