Habe wieder einen Kloß im Hals. Nicht gut.
Wässrige Augen. Nicht gut.
Ich genieße es, zur Zeit die Kommentarfunktion auszuschalten. Ihr dürft zwar wissen, was ich denke, aber ich möchte keine Meinung dazu hören. Weil es sich entweder um Schöngerede, Erfahrungsberichte oder Belehrungen handelt.
Ich möchte davon nichts wissen. Ich möchte es mir einfach nur von der Seele schreiben und die Leute sollen wissen, was in mir vorgeht.
Kaputt, oder?
Der Stift weiß anscheinend nun von meinem Arzttermin. Arsch. Also, eigentlich nicht. Dumm gelaufen. Ich hatte gerade über "Das Örtliche" im Netz die Adresse rausgesucht, geguckt, wo in etwa der Arzt sich befindet, da kam er in mein Büro rein, stellt sich neben mich, starrt auf den Bildschirm und liest da natürlich den Arztnamen inklusive Bezeichnung "Neurologie und Psychatrie"... Herzlichen Dank.
Sagt nichts, dreht sich um und möchte rausgehen. Ich lasse noch ein "... nicht witzig..." raus und er meinte, er lache ja gar nicht (tat er ja auch nicht).
Das wollte ich nicht.
Ist ja schon... Oh man... ich möchte mich einfach nur noch verkriechen. Möchte meinen Kopf abschrauben und durch einen neuen ersetzen.
Das ist alles so anstrengend.
Immerhin habe ich - glaube ich - den Brief fertig. Vier Seiten dürften es bestimmt sein... So viele Gedanken, die ich nun endlich niedergeschrieben habe... Mal sehen, wann ich die aufgesetzten Zeilen übertrage... und absende...
Es tut einfach immernoch so weh, weil eine riesen Enttäuschung.
Montag, 31. August 2009
Sonntag, 30. August 2009
Nichts passiert...
und ich bin down... Der Tag begann heute mit Migräne. Dann Essen bei den Eltern, anschließend dort noch in den Garten rauslegen. Heimgefahren, kurz gechillt. Und dann... down. Nicht wirklich down... Einfach... nicht ich.
Und so war das dann, bis wir Mäusi vom Bahnhof holten und dann als gesamte Familie aufs Volksfest fuhren. Mit meinen Geschwistern etwas gefahren, das ich mir wilder erhofft hatte - ich hätte wahnsinnig gerne einen Adrenalin-Kick benötigt. Mich fühlen.
Mom fragte mich, ob sie am Mittwoch mitkommen soll. Ich glaube, ich möchte das nicht.
Was stimmt bloß mit mir nicht?
Und so war das dann, bis wir Mäusi vom Bahnhof holten und dann als gesamte Familie aufs Volksfest fuhren. Mit meinen Geschwistern etwas gefahren, das ich mir wilder erhofft hatte - ich hätte wahnsinnig gerne einen Adrenalin-Kick benötigt. Mich fühlen.
Mom fragte mich, ob sie am Mittwoch mitkommen soll. Ich glaube, ich möchte das nicht.
Was stimmt bloß mit mir nicht?
Mein Fluchtort...
... ich bin so dankbar darum... hier für mich schreiben zu können...
... daheim, mich zu meinen Eltern zurückziehen zu können...
Meine Mom meinte, ich habe zu hohe Ansprüche... an mich selbst. Ich soll ablassen von dem Gedanken, die Bespaßerin für alle zu sein.
Und nur, weil ich Platon, Nietzsche und Kant nicht gelesen habe, wäre ich nicht dumm.
Was sie nicht mitbekommt: seit dem letzten Mal habe ich enorm davon abgelassen. Wenn es mir nicht gut geht, setze ich meist keine Maske mehr auf, sondern zeige, dass es mir nicht gut geht und dass das auch so rechtens ist.
Und ich möchte über so viel mehr Bescheid wissen... nicht nur ahnen oder vermuten, ich möchte wissen.
Ich komme mir so oft dumm vor, weil ich... nicht mehr drauf habe.
Weil ich auch immer wieder dumm agiere.
In dem Moment, als sie mir sagte, ich wäre ein toller Mensch, eine wunderbare Frau... wurde mir schlecht. Ich wollte das nicht hören, weil ich das nicht so sehe.
Und dennoch kann ich mein Gesicht immer wieder im Spiegel betrachten und denke mir - zwar nicht zur Zeit, aber dennoch - "Du bist in Ordnung. Viele mögen Dich und haben Dich gerne um sich."
Aber... das reicht mir irgendwie nicht. Ich möchte mehr sein.
Dahingehend hat er was kaputt gemacht. Zum einen, dieser tag der da immernoch prangt "entdeckt sich selbst als zauberhafte Frau die sie ist" sowie die Tatsache, als er mir mal sagte, ich wüsste ja schon fast mehr als er. War natürlich nur scherzhaft gemeint, aber es tat gut.
Es tat so gut, was er in mir sah und wie er versuchte, mehr aus mir herauszukitzeln.
So enorm er mein Selbstwertgefühl gesteigert hatte, so enorm konnte er es nun in den tiefsten Graben fallen lassen... Wer hoch steigt, fällt tief...
Meine Mom meint, ich müsse endlich zu mir finden... aber wie?
Wie finde ich zu mir?
... daheim, mich zu meinen Eltern zurückziehen zu können...
Meine Mom meinte, ich habe zu hohe Ansprüche... an mich selbst. Ich soll ablassen von dem Gedanken, die Bespaßerin für alle zu sein.
Und nur, weil ich Platon, Nietzsche und Kant nicht gelesen habe, wäre ich nicht dumm.
Was sie nicht mitbekommt: seit dem letzten Mal habe ich enorm davon abgelassen. Wenn es mir nicht gut geht, setze ich meist keine Maske mehr auf, sondern zeige, dass es mir nicht gut geht und dass das auch so rechtens ist.
Und ich möchte über so viel mehr Bescheid wissen... nicht nur ahnen oder vermuten, ich möchte wissen.
Ich komme mir so oft dumm vor, weil ich... nicht mehr drauf habe.
Weil ich auch immer wieder dumm agiere.
In dem Moment, als sie mir sagte, ich wäre ein toller Mensch, eine wunderbare Frau... wurde mir schlecht. Ich wollte das nicht hören, weil ich das nicht so sehe.
Und dennoch kann ich mein Gesicht immer wieder im Spiegel betrachten und denke mir - zwar nicht zur Zeit, aber dennoch - "Du bist in Ordnung. Viele mögen Dich und haben Dich gerne um sich."
Aber... das reicht mir irgendwie nicht. Ich möchte mehr sein.
Dahingehend hat er was kaputt gemacht. Zum einen, dieser tag der da immernoch prangt "entdeckt sich selbst als zauberhafte Frau die sie ist" sowie die Tatsache, als er mir mal sagte, ich wüsste ja schon fast mehr als er. War natürlich nur scherzhaft gemeint, aber es tat gut.
Es tat so gut, was er in mir sah und wie er versuchte, mehr aus mir herauszukitzeln.
So enorm er mein Selbstwertgefühl gesteigert hatte, so enorm konnte er es nun in den tiefsten Graben fallen lassen... Wer hoch steigt, fällt tief...
Meine Mom meint, ich müsse endlich zu mir finden... aber wie?
Wie finde ich zu mir?
Samstag, 29. August 2009
flach & leer
Der ganze Tag zieht wiedermal an mir vorbei. Und ich? Ich bin unproduktiv.
Ich habe... angefangen zu lesen... aber mich wieder in der Musik verloren.
Ich habe angefangen, einen Brief aufzusetzen... aber ihn noch nicht übertragen.
Ich habe wiedermal 2 Stunden über mittag geschlafen. Und könnte weiter schlafen... Die Tage verschlafen um nichts mitzubekommen.
Habe Bettina für den Grillabend abgesagt. Werde mit meinen Eltern und meinem Bruder morgen aufs Volksfest fahren und im Anschluss Mäusi vom Bahnhof holen.
Ich wollte heute eigentlich raus. Mit einer Decke und einem Buch. Wollte das eigentlich schon über mittag.
Wollte...
Abendplanung? Keine.
Ich sehe jetzt noch Scrubs an, genehmige mir dann eine Wanne und fahre anschließend zu Bettina, bringe ihr das Geld für die Sachen von der PepperParty und dann.... schaffe ich es vielleicht zu einem meiner gestohlenen Refugien... bewaffnet mit MP3-Player und Buch.
Habe jetzt etwas zum Anhören: Autogenes Training. Vielleicht werde ich das noch vor der Wanne versuchen - dauert nur eine viertel Stunde...
Ich komme mir so gestört vor.
Ich habe... angefangen zu lesen... aber mich wieder in der Musik verloren.
Ich habe angefangen, einen Brief aufzusetzen... aber ihn noch nicht übertragen.
Ich habe wiedermal 2 Stunden über mittag geschlafen. Und könnte weiter schlafen... Die Tage verschlafen um nichts mitzubekommen.
Habe Bettina für den Grillabend abgesagt. Werde mit meinen Eltern und meinem Bruder morgen aufs Volksfest fahren und im Anschluss Mäusi vom Bahnhof holen.
Ich wollte heute eigentlich raus. Mit einer Decke und einem Buch. Wollte das eigentlich schon über mittag.
Wollte...
Abendplanung? Keine.
Ich sehe jetzt noch Scrubs an, genehmige mir dann eine Wanne und fahre anschließend zu Bettina, bringe ihr das Geld für die Sachen von der PepperParty und dann.... schaffe ich es vielleicht zu einem meiner gestohlenen Refugien... bewaffnet mit MP3-Player und Buch.
Habe jetzt etwas zum Anhören: Autogenes Training. Vielleicht werde ich das noch vor der Wanne versuchen - dauert nur eine viertel Stunde...
Ich komme mir so gestört vor.
Freitag, 28. August 2009
Ich hab Kopf...
War bei den Eltern.
Ich überlege, ob ich mir zwei Katzen anschaffe.
Als ich dort bei meinen Eltern war, rief meine Sis an. Sie hatte gerade wieder einen Hänger. Hat viel geweint. Meine Mom war heute knallhart und ehrlich. Aber das war nötig. Meine Mom hat meine Sis über die ganze Aktion gestern informiert.
Ich habe dann auch nochmal mit ihr gesprochen. Und fühlte mich dann für eine Weile besser. Ich schlug ihr vor, mit ihrer Freundin irgendwo raus zu fahren und einfach zu schreien. Ganz laut zu schreien. Den Frust, die Wut und die Enttäuschung aus dem Leib brüllen.
Sie meinte, sie würde das nun viel lieber gerade mit mir tun.
Und mir wäre auch total danach gewesen...
Ich suchte noch vor Ende des Abspanns das Weite von meinen Eltern. Ich wollte heim.
Eigentlich wollte ich mich ransetzen und ein paar Briefe schreiben. Doch mir fehlt wiedermal die Energie. Worte wären ausreichend vorhanden.
Ich bin kaputt.
Ich überlege, ob ich mir zwei Katzen anschaffe.
Als ich dort bei meinen Eltern war, rief meine Sis an. Sie hatte gerade wieder einen Hänger. Hat viel geweint. Meine Mom war heute knallhart und ehrlich. Aber das war nötig. Meine Mom hat meine Sis über die ganze Aktion gestern informiert.
Ich habe dann auch nochmal mit ihr gesprochen. Und fühlte mich dann für eine Weile besser. Ich schlug ihr vor, mit ihrer Freundin irgendwo raus zu fahren und einfach zu schreien. Ganz laut zu schreien. Den Frust, die Wut und die Enttäuschung aus dem Leib brüllen.
Sie meinte, sie würde das nun viel lieber gerade mit mir tun.
Und mir wäre auch total danach gewesen...
Ich suchte noch vor Ende des Abspanns das Weite von meinen Eltern. Ich wollte heim.
Eigentlich wollte ich mich ransetzen und ein paar Briefe schreiben. Doch mir fehlt wiedermal die Energie. Worte wären ausreichend vorhanden.
Ich bin kaputt.
Zerrissen, leer & ausgelaugt
Ich fühle mich so leer und ausgelaugt.
Ich kann gar nicht mal richtig für andere da sein. Und wenn, dann… nicht aufrichtig, also nicht 100 %ig da.
Immer wieder sitze ich da und mir kommen die Tränen – und im Nu versiegen sie wieder weil dann wieder diese Leere einsetzt.
Am liebsten würde ich mich verkriechen… in eine Höhle. In den letzten Tagen denke ich häufiger an das, was mein Bruder und ich als Kinder gemacht haben: den unteren Teil des Hoch- bzw. Etagenbetts belagert und sämtliche Decken und Kissen so hoch gestapelt, dass wir ringsum „eingemauert“ waren.
Oder wir haben alle uns zur Verfügung stehenden Decken und Tücher über Stühle, Tische und sonstiges gespannt – nur mit Wäscheklammern zusammengehalten – und verwandelten unser Zimmer sozusagen in eine Höhle… Das war… schön… Und genau so würde ich mich nun auch am liebsten verkriechen.
Ich halte es immer noch für so unmöglich, dass er allein der Auslöser gewesen sein soll. Aber Auslöser allein spricht ja nicht für die komplette Ursache.
Ging es mir denn früher besser? Wie bin ich damals damit umgegangen?
Da habe ich es doch auch irgendwie überlebt.
Ich fasse mal für mich zusammen:
Geld… ich gebe immer noch mehr aus als ich habe. Es lebe der Dispo. Zumindest reiz ich ihn nicht vollends aus und es gibt glücklicherweise auch Monate, um ihn wieder auszugleichen.
Familie… Meine Familie. Hier. Wichtig. Überlebenswichtig für mich.
Aber dort…?? Mich kotzt das mit meiner Grandma an.
Und ich habe ein schlechtes Gewissen, weil mein Bruder, mein Dad UND sogar meine Tante mir bereits gemailt bzw. mich angerufen haben. Und ich habe nicht reagiert. Aber… mir fehlt auch… die Kraft und die Lust, alles zu erklären…
Freunde… Ich habe hier keine. Spaßleute. Ja, die habe ich hier… Aber die, die wirklich zählen… Die mir jetzt so eine enorme Hilfe und für mich mittlerweile unverzichtbar sind…
Aber zu wissen, dass HIER niemand ist…
Und dann noch er… Der Tropfen, der vielleicht das Fass zum Überlaufen brachte? Oder doch auch ein genauso gewichtiger Punkt wie die anderen drei?
Früher… Machte ich mir um Geld weniger Sorgen als jetzt. Und da hatte ich noch weniger. Allerdings habe ich nun fixere Ausgaben.
Familie… Zählte auch für mich nicht wirklich. War halt da. Mit Grandma kam ich so gut wie nie in Berührung und von den anderen wusste ich, kannte sie aber noch nicht. War also… auch quasi nicht existent.
Freunde… hatte ich viele. So genannte Freunde. Ich hatte immer jemanden, bei dem ich mich ausheulen, mit dem ich was unternehmen konnte. Nun beschränkt es sich hier auf Leute, mit denen ich Spaß haben kann. Das war es auch. Niemand, der an der Oberfläche kratzt.
Dann frage ich mich auch ständig, was mit mir nicht stimmt, warum ich nicht Liebens würdig bin. Früher haben mich doch auch nicht diese Selbstzweifel geplagt…
Ich bin zerrissen…
Ich habe Kopfweh…
Ich habe Bauchweh…
Ich möchte einfach nur noch heim und warten, bis es wieder besser wird. Aber natürlich ändert sich nichts von allein – ich muss daran arbeiten.
Und dazu fehlt mir im Augenblick die Kraft.
Gestern Nacht – vor dem Anruf meiner Eltern – musste ich husten weil ich ein beklemmendes Gefühl auf der Brust verspürte. Es schneidet mir die Luft ab.
Ich kann gar nicht mal richtig für andere da sein. Und wenn, dann… nicht aufrichtig, also nicht 100 %ig da.
Immer wieder sitze ich da und mir kommen die Tränen – und im Nu versiegen sie wieder weil dann wieder diese Leere einsetzt.
Am liebsten würde ich mich verkriechen… in eine Höhle. In den letzten Tagen denke ich häufiger an das, was mein Bruder und ich als Kinder gemacht haben: den unteren Teil des Hoch- bzw. Etagenbetts belagert und sämtliche Decken und Kissen so hoch gestapelt, dass wir ringsum „eingemauert“ waren.
Oder wir haben alle uns zur Verfügung stehenden Decken und Tücher über Stühle, Tische und sonstiges gespannt – nur mit Wäscheklammern zusammengehalten – und verwandelten unser Zimmer sozusagen in eine Höhle… Das war… schön… Und genau so würde ich mich nun auch am liebsten verkriechen.
Ich halte es immer noch für so unmöglich, dass er allein der Auslöser gewesen sein soll. Aber Auslöser allein spricht ja nicht für die komplette Ursache.
Ging es mir denn früher besser? Wie bin ich damals damit umgegangen?
Da habe ich es doch auch irgendwie überlebt.
Ich fasse mal für mich zusammen:
Geld… ich gebe immer noch mehr aus als ich habe. Es lebe der Dispo. Zumindest reiz ich ihn nicht vollends aus und es gibt glücklicherweise auch Monate, um ihn wieder auszugleichen.
Familie… Meine Familie. Hier. Wichtig. Überlebenswichtig für mich.
Aber dort…?? Mich kotzt das mit meiner Grandma an.
Und ich habe ein schlechtes Gewissen, weil mein Bruder, mein Dad UND sogar meine Tante mir bereits gemailt bzw. mich angerufen haben. Und ich habe nicht reagiert. Aber… mir fehlt auch… die Kraft und die Lust, alles zu erklären…
Freunde… Ich habe hier keine. Spaßleute. Ja, die habe ich hier… Aber die, die wirklich zählen… Die mir jetzt so eine enorme Hilfe und für mich mittlerweile unverzichtbar sind…
Aber zu wissen, dass HIER niemand ist…
Und dann noch er… Der Tropfen, der vielleicht das Fass zum Überlaufen brachte? Oder doch auch ein genauso gewichtiger Punkt wie die anderen drei?
Früher… Machte ich mir um Geld weniger Sorgen als jetzt. Und da hatte ich noch weniger. Allerdings habe ich nun fixere Ausgaben.
Familie… Zählte auch für mich nicht wirklich. War halt da. Mit Grandma kam ich so gut wie nie in Berührung und von den anderen wusste ich, kannte sie aber noch nicht. War also… auch quasi nicht existent.
Freunde… hatte ich viele. So genannte Freunde. Ich hatte immer jemanden, bei dem ich mich ausheulen, mit dem ich was unternehmen konnte. Nun beschränkt es sich hier auf Leute, mit denen ich Spaß haben kann. Das war es auch. Niemand, der an der Oberfläche kratzt.
Dann frage ich mich auch ständig, was mit mir nicht stimmt, warum ich nicht Liebens würdig bin. Früher haben mich doch auch nicht diese Selbstzweifel geplagt…
Ich bin zerrissen…
Ich habe Kopfweh…
Ich habe Bauchweh…
Ich möchte einfach nur noch heim und warten, bis es wieder besser wird. Aber natürlich ändert sich nichts von allein – ich muss daran arbeiten.
Und dazu fehlt mir im Augenblick die Kraft.
Gestern Nacht – vor dem Anruf meiner Eltern – musste ich husten weil ich ein beklemmendes Gefühl auf der Brust verspürte. Es schneidet mir die Luft ab.
Donnerstag, 27. August 2009
Unterschied?
Gibt es einen Unterschied
zwischen sterben
und nicht mehr leben wollen?
Ich möchte schon noch... da sein.
Nur eben... anders.
Stolz & Wut
Mir ist immernoch schlecht, wenn ich an Dich denke.
Aber es geht mir besser heute.
Daniel bestätigte mir, dass ich sogar noch meinen Stolz wahre – und das stärkt mich. Ich bin nicht schwach noch gebe ich klein bei. Ich besitze Stolz! Nicht wie sie, die ständig nachschießen muss.
Aber das scheint Dir ja zu gefallen. Imponiert es Dir vielleicht, wenn sich jemand anderer Dir gegenüber so klein macht?
Dir gefällt dieses elendige Hin & Her.
Sie hat sich oft genug gelöscht.
Und ich habe Dich gekickt. Ich habe das getan. Weil ich anders bin. Stärker, als Du mir anscheinend zutrauen wolltest.
Himmel, Du hast mich so bitter enttäuscht, mir so unendlich weh getan, mich in einem Glauben gelassen, der DEINER Realität nicht entsprach.
Da sind noch so unendlich viele Fragen offen – und ich werde sie beizeiten auf Papier bringen. Denn ich möchte sie loshaben. Und ich werde keine Antwort erwarten – nein, ich möchte nicht mal Antworten. Ich hätte einfach nur gerne diese ungestellten Fragen los – Du sollst um sie wissen. Du sollst auch darum wissen, was Du mir angetan hast.
Im Augenblick bin ich noch zu stolz um Dir das mitzuteilen… Das soll sich erst alles legen.
Und dennoch komme ich nicht davon los, Dich irgendwann mal wieder hier zu haben. Einfach weil… ich mich zum Gottverdammmich wohl in Deiner Nähe gefühlt habe! Und das ärgert mich! Ich habe mich wohl gefühlt, einfach weil Du da warst. Mir hat es Spaß gemacht, für Dich zu kochen und zu wissen, dass es Dir schmeckt.
Du hast mir zwei meiner Refugien gestohlen… So schnell werde ich da nicht mehr hinkönnen ohne den Gedanken daran, dass ich sie mit Dir geteilt habe und Du immer dort auch ein stückweit sein wirst.
Verrückt, das Ganze. Einfach nur verrückt. Nur, weil da gute Chemie zwischen uns bestand, hast Du gleich so enorm für eine gewisse Zeit einen Teil meines Lebens ausgemacht.
Du hast extrem etwas in mir kaputt gemacht.
Wie kannst Du nur?
Sie lieben – nach all dem, was sie getan hat? Ein krankes Hirn heilt sich nicht durch Dich – wie naiv von Dir das zu glauben oder sie würde im Endeffekt ganz anders sein.
Ich wünsche Dir, dass wenn Du sie triffst bzw. zu Dir einlädst, sie da ist… sie soll Deine schlimmsten Befürchtungen wahr machen! Sie soll Dein Tagebuch lesen. Sie soll Dein Handy checken. Sie soll Dir ständig hinterher rennen, Dich kontrollieren und verfolgen! Viel Spaß wünsche ich dabei. Denn irgendwo scheint es Dir ja wirklich Spaß zu machen.
Wie gut, dass ich stolz bin und Dir das nicht alles in meiner Wut & Enttäuschung ins Gesicht knalle.
Aber verdient hättest Du es – mehr als genug!
Ich bin so wütend auf Dich!
Aber es geht mir besser heute.
Daniel bestätigte mir, dass ich sogar noch meinen Stolz wahre – und das stärkt mich. Ich bin nicht schwach noch gebe ich klein bei. Ich besitze Stolz! Nicht wie sie, die ständig nachschießen muss.
Aber das scheint Dir ja zu gefallen. Imponiert es Dir vielleicht, wenn sich jemand anderer Dir gegenüber so klein macht?
Dir gefällt dieses elendige Hin & Her.
Sie hat sich oft genug gelöscht.
Und ich habe Dich gekickt. Ich habe das getan. Weil ich anders bin. Stärker, als Du mir anscheinend zutrauen wolltest.
Himmel, Du hast mich so bitter enttäuscht, mir so unendlich weh getan, mich in einem Glauben gelassen, der DEINER Realität nicht entsprach.
Da sind noch so unendlich viele Fragen offen – und ich werde sie beizeiten auf Papier bringen. Denn ich möchte sie loshaben. Und ich werde keine Antwort erwarten – nein, ich möchte nicht mal Antworten. Ich hätte einfach nur gerne diese ungestellten Fragen los – Du sollst um sie wissen. Du sollst auch darum wissen, was Du mir angetan hast.
Im Augenblick bin ich noch zu stolz um Dir das mitzuteilen… Das soll sich erst alles legen.
Und dennoch komme ich nicht davon los, Dich irgendwann mal wieder hier zu haben. Einfach weil… ich mich zum Gottverdammmich wohl in Deiner Nähe gefühlt habe! Und das ärgert mich! Ich habe mich wohl gefühlt, einfach weil Du da warst. Mir hat es Spaß gemacht, für Dich zu kochen und zu wissen, dass es Dir schmeckt.
Du hast mir zwei meiner Refugien gestohlen… So schnell werde ich da nicht mehr hinkönnen ohne den Gedanken daran, dass ich sie mit Dir geteilt habe und Du immer dort auch ein stückweit sein wirst.
Verrückt, das Ganze. Einfach nur verrückt. Nur, weil da gute Chemie zwischen uns bestand, hast Du gleich so enorm für eine gewisse Zeit einen Teil meines Lebens ausgemacht.
Du hast extrem etwas in mir kaputt gemacht.
Wie kannst Du nur?
Sie lieben – nach all dem, was sie getan hat? Ein krankes Hirn heilt sich nicht durch Dich – wie naiv von Dir das zu glauben oder sie würde im Endeffekt ganz anders sein.
Ich wünsche Dir, dass wenn Du sie triffst bzw. zu Dir einlädst, sie da ist… sie soll Deine schlimmsten Befürchtungen wahr machen! Sie soll Dein Tagebuch lesen. Sie soll Dein Handy checken. Sie soll Dir ständig hinterher rennen, Dich kontrollieren und verfolgen! Viel Spaß wünsche ich dabei. Denn irgendwo scheint es Dir ja wirklich Spaß zu machen.
Wie gut, dass ich stolz bin und Dir das nicht alles in meiner Wut & Enttäuschung ins Gesicht knalle.
Aber verdient hättest Du es – mehr als genug!
Ich bin so wütend auf Dich!
Dienstag, 25. August 2009
innerlich tot
Ich fühle mich... leer.
Innerlich abgestorben.
Du hast etwas in mir kaputt gemacht. Ganz gewaltig.
Nein, vertraut habe ich Dir natürlich nicht mehr. Aber ich wollte es.
Und nun? Ich wurde eines besseren belehrt. DIR kann man nicht vertrauen.
Dir SOLLTE man nicht vertrauen.
Der "Lügner" hat seine Berechtigung dort zu stehen, wo er eben prangt.
Hast Du denn kein Schamgefühl?
Schämst Du Dich kein bisschen, mich so verraten, betrogen und verkauft zu haben?
Ich kann nur wütend auf mich sein weil ich versuchte, Dir nochmal nahe zu kommen.
Und auf Dich kann ich wütend und von Dir enttäuscht sein.
Und Enttäuschung... ist der schlimmste Schmerz.
Ich verstehe immernoch nicht, warum Du so mit mir gespielt hast.
Denn es war ein Spiel.
Nein, ich werde nicht ankommen wie SIE es sonst immer getan hat. SIE hat keinen Stolz. Ich besitze zumindest noch ein wenig bzw. versuche gerade zu retten, was zu retten geht.
Weißt Du, was frustrierend ist?
Du wirst es immer und immer wieder so machen...
Innerlich abgestorben.
Du hast etwas in mir kaputt gemacht. Ganz gewaltig.
Nein, vertraut habe ich Dir natürlich nicht mehr. Aber ich wollte es.
Und nun? Ich wurde eines besseren belehrt. DIR kann man nicht vertrauen.
Dir SOLLTE man nicht vertrauen.
Der "Lügner" hat seine Berechtigung dort zu stehen, wo er eben prangt.
Hast Du denn kein Schamgefühl?
Schämst Du Dich kein bisschen, mich so verraten, betrogen und verkauft zu haben?
Ich kann nur wütend auf mich sein weil ich versuchte, Dir nochmal nahe zu kommen.
Und auf Dich kann ich wütend und von Dir enttäuscht sein.
Und Enttäuschung... ist der schlimmste Schmerz.
Ich verstehe immernoch nicht, warum Du so mit mir gespielt hast.
Denn es war ein Spiel.
Nein, ich werde nicht ankommen wie SIE es sonst immer getan hat. SIE hat keinen Stolz. Ich besitze zumindest noch ein wenig bzw. versuche gerade zu retten, was zu retten geht.
Weißt Du, was frustrierend ist?
Du wirst es immer und immer wieder so machen...
Montag, 24. August 2009
Etwas ändern?
Ich weiß nicht, wohin.
Ich könnte aufhören zu bloggen, aufhören zu schreiben.
Ich könnte nur noch hier weiter schreiben wo ich niemanden zumülle.
Hauptsache, ich bringe meine Gedanken zu "Papier", mache sie sichtbar.
Selbst mein Tagebuch rühre ich kaum an, da es mir einfach zu anstrengend ist, alles handschriftlich nieder zu schreiben.
Gestern besaß ich noch mehr Mut als heute.
Aber es wird besser.
Ich merke es.
Lange wird es nicht mehr dauern und er ist weg. Gestrichen.
Es tut zu sehr weh.
Das ist alles doch so nicht fair und für ihn natürlich ein Leichtes, damit umzugehen.
Sie machen es sich aber auch schon immer extrem einfach.
Solchen Leuten wünscht man nur, dass sie selbst so derb auf der Fresse landen und genau DANN soll es Salz regnen!!!
Es kann doch echt nicht wahr sein, dass ich meine ganze Person nur anhand der Zurückweisung eines Menschen in Frage stelle.
Aber: Mom versteht es.
Sie hat gestern wieder ein paar Dinge erzählt, die ich noch nicht gewusst habe. Nichts Großartiges. Dinge wie: "Himmel, was bin ICH auch schon verlassen worden und jedes Mal brach für mich eine Welt zusammen...!"
Auch wenn ich ja davon ausgehen konnte - es war dennoch beruhigend zu hören, dass es auch ihr so ging.
Manchmal frage ich mich wirklich, was ich ohne meine Mutter wäre...
Na, toll... daheim kann ich nicht heulen und hier steigt mir das Wasser in die Augen.
Ich habe drei Baby-Maiskölbchen gegessen... Ich habe ein schlechtes Gewissen deswegen. Weil ich nichts Essen wollte.
Weg. Einfach nur weg. Verschwinde aus meinem Kopf. I still feel betrayed.
Selbst wenn ich alles streichen würde - ihn einfach sichtbar so gut wie es mir möglich ist, entfernen würde... Unsichtbar wäre er überall noch vorhanden... überall...
Wie konnte er nur.
Wie kann Dani nur mit meiner Sis?
Warum ticken die nicht wie normale Männer?
Ich könnte aufhören zu bloggen, aufhören zu schreiben.
Ich könnte nur noch hier weiter schreiben wo ich niemanden zumülle.
Hauptsache, ich bringe meine Gedanken zu "Papier", mache sie sichtbar.
Selbst mein Tagebuch rühre ich kaum an, da es mir einfach zu anstrengend ist, alles handschriftlich nieder zu schreiben.
Gestern besaß ich noch mehr Mut als heute.
Aber es wird besser.
Ich merke es.
Lange wird es nicht mehr dauern und er ist weg. Gestrichen.
Es tut zu sehr weh.
Das ist alles doch so nicht fair und für ihn natürlich ein Leichtes, damit umzugehen.
Sie machen es sich aber auch schon immer extrem einfach.
Solchen Leuten wünscht man nur, dass sie selbst so derb auf der Fresse landen und genau DANN soll es Salz regnen!!!
Es kann doch echt nicht wahr sein, dass ich meine ganze Person nur anhand der Zurückweisung eines Menschen in Frage stelle.
Aber: Mom versteht es.
Sie hat gestern wieder ein paar Dinge erzählt, die ich noch nicht gewusst habe. Nichts Großartiges. Dinge wie: "Himmel, was bin ICH auch schon verlassen worden und jedes Mal brach für mich eine Welt zusammen...!"
Auch wenn ich ja davon ausgehen konnte - es war dennoch beruhigend zu hören, dass es auch ihr so ging.
Manchmal frage ich mich wirklich, was ich ohne meine Mutter wäre...
Na, toll... daheim kann ich nicht heulen und hier steigt mir das Wasser in die Augen.
Ich habe drei Baby-Maiskölbchen gegessen... Ich habe ein schlechtes Gewissen deswegen. Weil ich nichts Essen wollte.
Weg. Einfach nur weg. Verschwinde aus meinem Kopf. I still feel betrayed.
Selbst wenn ich alles streichen würde - ihn einfach sichtbar so gut wie es mir möglich ist, entfernen würde... Unsichtbar wäre er überall noch vorhanden... überall...
Wie konnte er nur.
Wie kann Dani nur mit meiner Sis?
Warum ticken die nicht wie normale Männer?
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