Sonntag, 27. Februar 2011

with or without you?

Da sitze ich nun und fühle mich einsam.

Thomas fehlt mir so unglaublich und ich kann wirklich aufrichtig behaupten, dass ich nicht mehr ohne ihn kann noch will.
Ich brauche ihn.
Ist das nicht eigentlich etwas Schlechtes, jemanden so sehr zu brauchen, von jemanden emotional abhängig zu sein?
Bin ich das?
Ich bin einfach nur noch halb, wenn er nicht bei mir ist. Und wenn wir wieder zusammen sind, dann spüre ich wieder das Netz unter mir, spüre die Sicherheit, die er mir gibt.
Ich brauche ihn einfach um halbwegs zu funktionieren. Er gibt mir die Stabilität, die ich die letzten Monate vermisst hatte, der rote Faden, der fehlte.
Einfach nur ER.

Ich verhalte mich lächerlich. Ich fühle mich oftmals unverstanden, habe das Gefühl, keiner versteht, wie sehr ich für Thomas empfinde bzw. wie wir füreinander empfinden.
Wir möchten einfach all die Skeptiker von uns überzeugen und zeigen, dass wir echt sind und es auch echt meinen.

Kann sein, dass es an meinen Tagen liegt - aber die vergangenen sind wieder von einem Dunkelgrau durchzogen. Vorallem die letzten beiden Tage mit der Familie zehren doch enorm an mir und ich weiß wieder nicht wo hin mit all meinen Gedanken.

In meinem Kopf schwirren wieder unendliche Fragen ohne vernünftige Antworten. Schön, ich kann absehen, was vielleicht morgen, übermorgen, oder auch nächste Woche auf mich zukommt.
Aber darüber hinaus bin ich einfach perspektivlos und habe keinen Ahnung in welche Richtung ich meine Zukunft gestalten könnte.

Ich wünschte, Thomas wäre hier um mich zu halten und aufzufangen.

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